• Franziska Blickle

MURAL - Wer, was oder wo ist das denn?

Aktualisiert: Juli 13

Eines meiner liebsten neuen Werkzeuge ist MURAL. Ich arbeite täglich damit und spreche darüber als wäre es - wie Google oder Wikipedia - allen ein Begriff. Ist es aber nicht und ich bekomme viele Fragen. Die häufigste: Was ist das denn? Dicht gefolgt von: Wozu nutzt du das? Was sind die Vorteile? Hast du mal ein Beispiel? Kann man das essen?


In diesem Artikel gebe ich einen Überblick zu folgenden Punkten:

  • Was ist MURAL?

  • Für wen ist MURAL geeignet?

  • Welche Alternativen zu MURAL gibt es? Was ist anders? Was ist gleich?

  • Wozu nutze ich MURAL in meinen Trainings und warum?

  • Wo oder wie starte ich am besten mit MURAL?

  • Was sollte ich als Facilitator unbedingt beachten? Oder auch: Aus welchen meiner Fehler kannst du lernen?

  • Fragen rund um Account, Preis etc.

Jederzeit kannst du dir das ganze auch mal "in echt" anschauen auf meinem Besucher-Board.


Was ist MURAL?


"MURAL is a digital workspace for visual collaboration" - diese Selbstbeschreibung findet man direkt als allererstes auf der Startseite mural.co.

Ich war beim ersten Lesen genauso schlau wie vorher, also hier nochmal auf Deutsch und möglichst Buzzword-frei: MURAL ist ein virtuelles Echtzeit-Whiteboard. Alles, was du in einem Meeting- oder Trainingsraum mit Flipcharts, Leinwand, Pinnwänden oder Whiteboard, mit Stiften, Moderationskarten oder Klebezetteln machen kannst, all das kannst du auf MURAL (und ähnlichen Plattformen) im virtuellen Raum tun. Jeder kann dabei gleichzeitig arbeiten und sehen was die anderen tun.


Damit das noch klarer wird geb ich mal ein paar Beispiele:

  • Du kannst ein virtuelles Brainstorming im Team machen wobei alle gleichzeitig Notizen erstellen, ändern, verschieben können und in Echtzeit sehen, was die anderen gerade schreiben, ändern, verschieben und ergänzen. Wuselig und witzig am Anfang, dann mit jedem Mal gewohnter und produktiver.

  • Du kannst bei virtuellen Gruppenaufgaben die Dokumentation auf einem MURAL-board machen lassen und hinterher gemeinsam mit allen die Ergebnisse betrachten.

  • Du kannst Informationen sammeln und bereitstellen und von anderen ergänzen lassen.

  • Du kannst das Board nutzen um virtuelle Warm-Ups und Energizer durchzuführen.


Auf der Website werden diese Nutzungsbereiche genannt:


Für wen ist MURAL geeignet?


Platt gesagt: für alle!

Etwas genauer: Für alle, die von visueller Zusammenarbeit profitieren:

  • Trainer*innen

  • Lehrer*innen

  • Führungskräfte

  • Projektverantwortliche

  • Studierende

Für Lehrende, Studierende und NGOs gibt es übrigens kostenfreie Lizenzen, aber dazu weiter unten mehr.


Welche Alternativen zu MURAL gibt es? Was ist anders? Was ist gleich?


MURAL ist nicht die einzige virtuelle Kollaborations-Plattform dieser Art. Hier findet man eine ganze Liste mit Alternativen - sie alle unterscheiden sich in ihren Funktionalitäten und sind für unterschiedliche Zwecke "die beste" Alternative.

Die Plattform, die MURAL vermutlich am ähnlichsten ist, also ebenfalls ein virtuelles Echtzeit-Whiteboard, ist MIRO. Wer einen direkten Vergleich möchte, klickt hier.


Ich selbst habe schon mit beiden Plattformen gearbeitet und mich für meine Trainings und Workshops für MURAL entschieden. Warum? Ich fand das Einladen von Teilnehmer*innen, ohne dass diese sich anmelden müssen, unkomplizierter. Außerdem hatte ich - im Gegensatz zu manchen meiner Kollegen - noch keine Probleme mit der parallelen Nutzung zu Zoom.


Im Folgenden wird es weniger um die Software MURAL als solche gehen, sondern darum, was ich mit einem virtuellen Echtzeit-Whiteboard alles tun kann.


Wie genau nutze ich (Franzi) MURAL in meinen Trainings?


Ich habe oben schon ein paar Beispiele genannt was "Mensch" mit einen virtuellen Whiteboard anstellen kann. Jetzt werde ich noch ein bisschen konkreter und zeige euch wie ICH es aktuell in meinen Trainings nutze.


1. Ich nutze MURAL für die Präsentation von Inhalten im virtuellen Training.

Wenn ich in meinen Trainings, in denen wir mit MURAL arbeiten, eine PowerPoint-Folie, eine Visualisierung, ein Foto oder eine Grafik zeigen möchte, dann teile ich in meinem Bildschirm nicht die PowerPoint-Folie, die Visualisierung, das Foto oder die Grafik direkt, sondern das MURAL Board auf dem ich das entsprechend abgelegt habe.


Warum? Ganz einfach:

  1. So kann ich schnell und unkompliziert auf andere Darstellungen oder Bereiche wechseln.

  2. So können auch alle, die noch auf dem Board aktiv sind und lieber selbst herum klicken, die Grafik/Folie etc. dort finden.

  3. Die Teilnehmer*innen können auch später wieder darauf zurückkommen und sich z.B. in der Gruppenarbeit die Darstellung oder Aufgabenstellung jederzeit wieder ansehen.


2. Ich nutze MURAL als Themen- / Fragenspeicher.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht einen eigenen kleinen Platz für Fragen einzurichten. Da kann jeder Fragen sammeln (auch anonym) und wir können sie uns anschauen, wann es am besten passt, darüber reden und Antworten festhalten.


3. Ich nutze MURAL für Brainstorming und Brainwriting.


First things first: Wo ist der Unterschied? Beim Brainstorming nenne ich meine Idee laut und schreibe sie dann auf. Alternativ kann auch eine Person alle genannten Ideen aufschreiben und sammeln. Beim Brainwriting herrscht zunächst Stille und jeder schreibt alle Ideen runter. Der wichtigste Vorteil hier ist, dass stillere Gruppenmitglieder, die sich ungern zu Wort melden leichter einbezogen werden. Der zweite Schritt, also das Sortieren und Bewerten in der Gruppe, läuft dann wieder sehr ähnlich.


Für beide Methoden eignet sich das MURAL, ich nutze in virtuellen Formaten gern das Brainwriting und ich habe zwei unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Es gibt einen gemeinsamen Bereich in den jeder die "Stickys" (=virtuelle Klebezettel) platziert. So kann jeder bereits beim Schreiben die Ideen des anderen sehen, ergänzen, erweitern und darauf aufbauen.

  2. Jede*r TN sucht sich ein Eckchen auf dem Board und schreibt dort erstmal für sich, dann werden nach Ablauf der Zeit die Ideen zusammengetragen und gleich sortiert. Mein Tipp hier: Die TN sollten bereits ein bisschen Routine darin haben sich auf dem Brett zu bewegen und ihre Stickys "mitzubringen", sonst kann es schnell Frust geben, wenn diese stattdessen aus Versehen gelöscht werden etc.

4. Ich nutze MURAL für Spiele - also beispielsweise für Check-In, Check-Out, zum Kennenlernen, als Warmup und Energizer.

Aufgrund der vielen Möglichkeiten, die es gibt (Malen, Fotos oder GIFs einfügen, Farben etc.) eignet sich MURAL ganz hervorragend für kleine Spiele oder Aktivitäten.

Auf dem Blog von MURAL gibt es eine ganze Sammlung an Ideen und inzwischen sogar ein fertig gestaltetes und frei zugängliches Board als Vorlage.


Hier sind noch ein paar Beispiele für eigene Kreationen:

Als erste Aktivität um mit dem Board vertraut zu werden haben wir hier markiert wohin wir gern als nächstes reisen würden:

(Wenn du das mal live sehen möchtest schau hier vorbei: Besucher-Board)


Hier haben wir die Abstimmungs-Funktion genutzt und die Frage war "Welches Minion-Gif" beschreibt deinen momentanen emotionales Zustand am besten?"


Hier bekam eine Freiwillige Zugang zu einem zweiten MURAL mit der Vorlage (Bild 1) und dem Auftrag "Lasse dein Team einen rosa Flamingo bauen. Ihr habt 10 min Zeit".

Der Rest des Teams war auf dem "Haupt"- Board und hatte einen Bauplatz und verschiedenfarbige Stickys zur Verfügung. Farbe und Anzahl passend? Natürlich nicht!

Das Ergebnis (Bild 2 hatte noch einige Special Features und wir ein sehr ergiebige Reflexion zu allen Möglichen Aspekten von Delegation.


5. Ich nutze MURAL zur Dokumentation

Wo ich im Trainingsraum am Schluss die Flipcharts und Pinnwände fotografiere, kann ich hier von den relevanten Bereichen Screenshots machen.

Bei mehreren Modulen lasse ich bis zum Schluss alles stehen und wir können ab und zu eine Reise in die Vergangenheit und am Schluss einen Rundflug über alle Themen zusammen machen.

Als Beispiel hier die Panorama-Aufnahme nach sechs Modulen Leadership Training bei DEPT:


6. Ich nutze MURAL als Arbeitsfläche und Spielwiese für Gruppenübungen

Egal ob wir in Kleingruppen nach Lösungsmöglichkeiten für bestimmte Herausforderungen suchen, die Teilnehmer*innen Informationen zusammentragen oder eine kurze Präsentation für die restliche Gruppe vorbereiten: Immer nutzen wir dafür das gleiche gemeinsame MURAL - auch und gerade bei Aktivitäten in denen ich keine aktive Moderationsrolle habe.


Einige Vorteile sind für mich:

  • So können keine Informationen verloren gehen (wie z.B. wenn auf dem Whiteboard des Breakout-Rooms dokumentiert oder im Chat geschrieben wird).

  • Ich habe alles an einem Ort für die Dokumentation und wir können immer wieder darauf zugreifen.

  • Alle können daran mitwirken und schauen nicht einem "Schriftführer" beim arbeiten zu. So übernimmt z.B. einer das Aufschreiben er Ideen, ein andere ändert die Farbe der virtuellen Zettel weil sich die Gruppe eine Zuordnung überlegt hat, ein*e Dritte*r ergänzt eine Information oder ein Komma, wo es fehlt. Ein Layout entsteht ganz von selbst und kann immer wieder an den Bedarf angepasst werden.

Beispiel 1 Das war ganz zu Anfang und darum auch simpel gehalten: Aufgabe war die Stickys mit den Stichworten und Begriffen (zunächst unsortiert neben dem Arbeitsbereit) gemeinsam der Leadership-Rolle oder Management-Rolle zuzuordnen. Das Verschieben hier war wirklich einfach, die Diskussionen und der Austausch dazu super spannend.

Beispiel 2 ist aus dem letzten von sechs Modulen und darum schon unter Nutzung aller Mittel, die MURAL bietet: Aufgabe war als Gruppe in 20 Minuten den neuen Firmencampus zu bauen. Dazu gab es eine ganze Reihe von Anforderungen und für jede*n TN einen Beobachtungsauftrag. Mittendrin dann noch neue zusätzliche Informationen (hierzu kann man verborgene Bereiche erstellen und dann aufdecken) um ein bisschen Pfiff reinzubringen. Die Inspiration war eine Übung, für die normalerweise Legobausteine genutzt werden. Hat auch virtuell super geklappt und wir hatten jede Menge gemeinsame Erfahrung um über Rollen in Teams und die Phasen der Teamentwicklung zu reflektieren.

Wenn du auch mal was "bauen" willst, hier lang zum Besucher-Board !


Wo oder wie starte ich am besten mit MURAL?


Wenn Du MURAL ausprobieren möchtest kannst du dich ganz einfach kostenlos registrieren und hast schon ein paar Klicks später dein erstes "Board" vor der Nase.


So habe ich es gemacht, mich durch alle Knöpfe geklickt, mal hier und da probiert und ehrlich gesagt war ich mehr als unter-wältigt. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was man damit alles machen kann, hatte keinen, der mit mir mal alles ausprobieren wollte.


Damit Du nicht - wie ich - so ganz ohne Plan vor der weißen Wand stehst, hilft dir vielleicht mein selbst gemachtes MURAL-Cheat-Sheet:


Wie könnte dein Einstieg in MURAL besser laufen?


Bessere Möglichkeit 1:

Such Dir mindestens eine Person, besser mehrere, und verabredet euch für die Erkundung. So könnt ihr die Interaktion erleben, auf den Ideen und Entdeckungen der anderen Aufbauen, spielerisch erkunden.


Bessere Möglichkeit 2:

Start mit einem der kostenlosen Trainings von MURAL. Ich habe das nach ein paar eher unrunden Gehversuchen gemacht und es hat mir so viele Möglichkeiten mehr eröffnet.


Bessere Möglichkeit 3:

Lass dir MURAL von jemandem zeigen, der es gern nutzt und begeistert ist. Ich hatte im März das Glück, ei einer Session meines TPN-Kollegen Daniel Pauw dabei zu sein und habe innerhalb einer Stunde irre viel gelernt. Die richtigen Tricks zu kennen sorgt vor allem dafür, dass man selbst kreativ werden und Dinge entwerfen, umbauen oder erfinden kann.


Wenn du Interesse hast, von mir so ein Intro zu bekommen, schreib mir! Wir sehen dann wie wir zeitnah, easy und unkompliziert eine kleine Session einbauen können - einfach so!


Was sollte ich als Facilitator unbedingt beachten?

Oder auch: Aus welchen meiner Fehler kannst du lernen?


1. Führe deine Teilnehmer*innen langsam an die unterschiedlichen Funktionalitäten heran!

Kläre vorher ob Deine Teilnehmer*innen schon mit MURAL oder einem ähnlichen Tool gearbeitet haben. Falls ja: Checke am Anfang kurz was sie alles kennen.

Falls nein: Weniger ist mehr! Führe sie langsam heran, erkläre nur, was wirklich als nächste gebraucht wird und plane Zeit zum ausprobieren ein. Das vermeidet Frust und sorgt dafür, dass wirklich alle Lust haben, sich aktiv zu beteiligen.


2. Schraub alles fest!

Die Wichtigste Funktion die Du als Facilitator kennen musst ist "Lock/Unlock". Damit kannst du alle Texte, Stickys, Formen, Fotos und Bereiche befestigen, die bleiben sollen, wo sie sind und wie sie sind. Du denkst, die Teilnehmer*innen werden schon aufpassen und alles so hübsch lassen wie du es vorbereitet hast? Ok, ich hab dich gewarnt ;)


3. Gestalte das Board nach dem Prinzip "Form Follows Funktion"

Ein schickes Template, was nur so halb abbildet, was du brauchst oder ein paar simple Striche, die genau zu deiner Übung passen. Lass dir von den Templates nicht diktieren, welche Methoden du nutzt. Wenn es kein Template gibt, reichen ein paar Striche oder auch mal nur ein Rechteck als Arbeitsbereich. Der Zauber an MURAL und Co. ist nicht, dass es perfekt aussieht, sondern, dass alle aktiv dabei sind.


4. Lasse alle mit gestalten!

Am Anfang wollte ich, dass das Board oder die einzelnen Bereiche möglichst toll aussehen, nach meinem Farbkonzept etc. So sind die Teilnehmer*innen aber irgendwie nur Gäste auf "meinem" Board. Inzwischen ermutige ich sie dazu mitzugestalten, wir vergrößern oder verkleinern Bereiche, fügen etwas hinzu oder ordnen neu an. So fühlen sich alle auf "unserem" Board richtig wohl und zuhause.


5. Lass' dich inspirieren!

Viele teilen Ideen für die Nutzung von MURAL, es gibt Beispiel-Boards und Blicke hinter die Kulissen. MURAL hat einen eigenen und tollen Blog. Lass dich inspirieren, schau was andere machen und such dir raus, was für Dich und dein Team passen kann.


6. Werde kreativ!

Du kannst du fragen, was du mit MURAL machen kannst. Oder du fragst dich, wie du das, was du machen möchtest mit MURAL machen kannst. Ich meine damit nicht auf Biegen und Brechen ein Tool zu nutzen um das Tool zu nutzen.

Ich meine damit, dass ich oft Übungen hier abbilden kann, von denen ich dachte, sie nur analog durchführen zu können - nach dem Motto: "Die müssen sich anfassen können." oder "Die müssen da aber im Raum rumlaufen.".


Schon mal nur mit Geräuschen die Curser deiner Mitspieler so dirigiert, dass sie hinterher ein Bild ergeben, das nur du kennst? Meine MURAL-Abwandlung, bei der mehrere "Schäfer" ihre "Schäfchen" (mit Augenbinde) in den nur ihnen bekannten Stall bringen mussten.


7. Kenne Deine Facilitation Superpowers!

Es gibt ein paar Funktionen, die nur du als Facilitator hast. Dazu gehören ein Timer, die Voting-Funktion, die Möglichkeit, Bereiche zu verdecken und die Möglichkeit, alle zu dir zu "beamen". Mach dich mit diesen Tricks vertraut, denn sie können einiges an Zeit und Nerven sparen.


Weitere häufige Fragen rund um MURAL:

(wer es ganz genau braucht wird auf mural.co fündig, aber ich fasse hier ein paar Themen zusammen)


Brauchen die Teilnehmer*innen einen Account?

Nein. Du kannst Teilnehmer*innen auch anonym einladen. Sie bekommen dann ein Tier und eine Farbe, damit man für die Session weiß, wer wer ist.


Wenn du möchtest schau doch als Besucher-Tierchen hier vorbei und lass mir einen Gruß da:

Besucher-Board


Was kostet MURAL?

Es gibt unterschiedliche Mitgliedschafts-Optionen beginnend bei 12 USD pro Mitglied und Monat. Eine genaue Information gibt es hier www.mural.co/pricing.

Für Studierende, Lehrende und NGOs gibt es kostenfreie Mitgliedschaften.


Wie hält es MURAL mit dem Datenschutz?

Alle relevanten Informationen zum Datenschutz-Konzept von MURAL finden sich hier https://www.mural.co/security/overview.

Beitragsbild von LOGAN WEAVER gefunden bei Unsplash

Franziska Blickle: 

Trainerin für Kommunikation, Leadership und Selbstmanagement, in Berlin daheim und europaweit unterwegs

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