• Franziska Blickle

MURAL - Wer, was oder wo ist das denn?

Aktualisiert: 25. Feb.

Eines meiner liebsten virtuellen Werkzeuge ist MURAL. Ich arbeite täglich damit und spreche darüber als wäre es - wie Google oder Wikipedia - allen ein Begriff. Ist es aber nicht und ich bekomme viele Fragen dazu.


Die häufigste: Was ist das denn?

Dicht gefolgt von: Wozu nutzt du das? Was sind die Vorteile? Hast du mal ein Beispiel? Kann man das essen?


Na dann gibts hier mal ein paar Antworten!


 


In diesem Artikel gebe ich einen Überblick zu folgenden Fragen:


(Wenn du möchtest bringt dich ein Klick auf den Titel aus direkt zum gewünschten Abschnitt.)


Was ist MURAL und was kann ich damit tun?

Für wen ist MURAL geeignet?

Welche Alternativen zu MURAL gibt es? Was ist anders? Was ist gleich?

Wozu nutze ich MURAL in meinen Trainings und warum?

...für die Präsentation von Inhalten

...als Fragenspeicher

...für Brainstorming oder Brainwriting

...für Spiele, Check-In, Check-Out, zum Kennenlernen. WarmUps & Energizer.

...zur Dokumentation

...für virtuelle Gruppenübungen

Wo oder wie starte ich am besten mit MURAL?

Was sollte ich als Facilitator unbedingt beachten? Oder auch: Aus welchen meiner Fehler kannst du lernen?

Fragen rund um Account, Preis etc.



 
Screenshot von Besucher Board

Übrigens:

Wenn du möchtest schau doch als Besucher auf meinem Board vorbei und verschaff dir gleich direkt einen Eindruck von MURAL:


↓↓↓

Zum Besucher-Board

 



Was ist MURAL und was kann ich damit tun?



"MURAL is a digital workspace for visual collaboration" - diese Selbstbeschreibung findet man direkt als allererstes auf der Startseite mural.co.

Abbildung von Mural Logo
Mural was?

Ich war beim ersten Lesen genauso schlau wie vorher, also hier nochmal auf Deutsch und möglichst Buzzword-frei: MURAL ist ein virtuelles Echtzeit-Whiteboard.


Alles, was du in einem Meeting- oder Trainingsraum mit Flipcharts, Leinwand, Pinnwänden oder Whiteboard, mit Stiften, Moderationskarten oder Klebezetteln machen kannst, all das kannst du auf MURAL (und ähnlichen Plattformen) im virtuellen Raum tun.

Jede:r kann dabei gleichzeitig Elemente hinzufüge, eigene und andere Elemente verändern und gleichzeitig sehen was die anderen hinzufügen, verändern, kommentieren, ordnen etc.


Damit das noch klarer wird geb ich mal ein paar Beispiele:

  • Du kannst ein virtuelles Brainstorming im Team machen, wobei alle gleichzeitig Notizen erstellen, ändern und verschieben können. Dabei sehen alle in Echtzeit sehen, was die anderen gerade schreiben, ändern, ergänzen oder verschieben. Wuselig und witzig am Anfang, dann mit jedem Mal gewohnter, produktiver und effizienter.

  • Du kannst bei virtuellen Gruppenaufgaben die Dokumentation auf einem MURAL Board machen lassen und hinterher gemeinsam mit allen die Ergebnisse betrachten. Natürlich kannst du sie auch für die Dokumentation in unterschiedlichen Formaten und Größen exportieren. (Lies hier mehr dazu: MURAL Funktionen | Export Optionen)

  • Du kannst Informationen sammeln, teilen und von anderen ergänzen lassen. Das gilt nicht nur für Geschriebenes, sondern auch für Dateien, Weblinks und Bilder. (Lies hier mehr dazu: Datei-Import, Externe Links einfügen, Bilder & GIFs aus der Datenbank einfügen)

  • Du kannst das Board nutzen um virtuelle Warm-Ups und Energizer durchzuführen. Durch die Vielzahl an Formen, Farben, Fotos oder Gifs aus der Datenbank lassen sich hier schnell und unkompliziert Dinge gestalten - von super-seriös bis durchgeknallt-witzig. (Lies hier mehr: MURAL - Meine liebsten Warm-Ups)


 

Auf der Website von MURAL werden diese Nutzungsbereiche genannt, die sich auf einer etwas höheren Abstraktionsebene befinden, aber auch nochmal zeigen wie vielfältig die Software eingesetzt wird:

Screenshot von Anwendungsbereichen von Mural
Ganz schön umfangreich, oder?
 



Für wen ist MURAL geeignet?


Platt gesagt: für alle!

Etwas genauer: Für alle, die von visueller Zusammenarbeit profitieren, wie zum Beispiel:

Trainer:innen

Lehrer:innen

Führungskräfte

Projektverantwortliche

Berater:innen

Coaches

Studierende

...

Für Lehrende, Studierende und NGOs gibt es übrigens kostenfreie Lizenzen, aber dazu weiter unten mehr. (Mehr Info hier: Pricing)


 


Welche Alternativen zu MURAL gibt es?

Was ist anders? Was ist gleich?



MURAL ist nicht die einzige virtuelle Kollaborations-Plattform dieser Art. Hier findet man eine ganze Liste mit Alternativen - sie alle unterscheiden sich in ihren Funktionalitäten und sind für unterschiedliche Zwecke "die beste" Alternative.


Abbildung von miro Logo
Nur ein kleiner Abstecher zu Miro

Die Plattform, die MURAL vermutlich am ähnlichsten ist, also ebenfalls ein virtuelles Echtzeit-Whiteboard, ist MIRO.

Wer einen direkten Vergleich möchte, klickt hier.



Ich selbst habe schon mit beiden Plattformen gearbeitet und mich für meine Trainings und Workshops für MURAL entschieden.


Warum? Ich fand das Einladen von Teilnehmer:innen, ohne dass diese sich anmelden müssen, unkomplizierter und auch aus Datenschutz-Perspektive attraktiver. Außerdem hatte ich - im Gegensatz zu manchen meiner Kollegen - noch keine Probleme mit der parallelen Nutzung zu Zoom.


Im Folgenden wird es weniger um die Software MURAL als solche gehen, sondern darum, was ich mit einem virtuellen Echtzeit-Whiteboard alles tun kann. Meine Beispiele sind jedoch alle in MURAL entstanden.


 



Trainings und Workshops mit virtuellem Whiteboard:

Wie genau nutze ich in meinen Formaten MURAL?



Ich habe oben schon ein paar Beispiele genannt was sich mit einen virtuellen Whiteboard anstellen lässt. Jetzt werde ich noch konkreter und zeige euch wie ICH es in meinen Trainings nutze:



1. Ich nutze MURAL für die Präsentation von Inhalten im virtuellen Training.


Wenn ich in meinen Trainings, in denen wir mit MURAL arbeiten, eine PowerPoint-Folie, eine Visualisierung, ein Foto oder eine Grafik zeigen möchte, dann teile ich in meinem Bildschirm nicht die PowerPoint-Folie, die Visualisierung, das Foto oder die Grafik direkt, sondern das MURAL Board auf dem ich das entsprechend abgelegt habe.


Warum? Ganz einfach:

  1. So kann ich schnell und unkompliziert auf andere Darstellungen oder Bereiche wechseln.

  2. So können auch alle, die noch auf dem Board aktiv sind und lieber selbst herum klicken, die Grafik/Folie etc. dort finden.

  3. Die Teilnehmer:innen können auch später wieder darauf zurückkommen und sich z.B. in der Gruppenarbeit die Darstellung oder Aufgabenstellung jederzeit wieder ansehen.



2. Ich nutze MURAL als Themen- / Fragenspeicher.


Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht einen eigenen kleinen Platz für Fragen einzurichten. Da kann jeder Fragen sammeln (auch anonym) und wir können sie uns anschauen, wann es am besten passt, darüber reden und Antworten festhalten.

Screenshot von Mural mit Fragensammlung Abbildung
Für die quälenden Fragen


3. Ich nutze MURAL für Brainstorming und Brainwriting.


First things first: Wo ist der Unterschied?

Beim Brainstorming nenne ich meine Idee laut und schreibe sie dann auf. Alternativ kann auch eine Person alle genannten Ideen aufschreiben und sammeln.

Beim Brainwriting herrscht zunächst Stille und jeder schreibt alle Ideen runter. Der wichtigste Vorteil hierbei ist, dass stillere Gruppenmitglieder, die sich ungern zu Wort melden leichter einbezogen werden können und ihre Ideen nicht so leicht untergehen.

Der zweite Schritt, also das Sortieren und Bewerten in der Gruppe, läuft dann bei beiden Methoden wieder sehr ähnlich.

 

(Wer das noch einmal etwas detaillierter möchte findet hier meinen Blogartikel:

Was ist der Unterschied zwischen "Brainstorming" und "Brainwriting"?)

 

Für beide Methoden eignet sich MURAL, Ich nutze in virtuellen Formaten gern das Brainwriting und ich habe zwei unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Option A: Es gibt einen gemeinsamen Bereich in den jeder die "Stickys" (=virtuelle Klebezettel) platziert. So kann jeder bereits beim Schreiben die Ideen des anderen sehen, ergänzen, erweitern und darauf aufbauen.

  2. Option B: Jede*r TN sucht sich ein Eckchen auf dem Board und schreibt dort erstmal für sich, dann werden nach Ablauf der Zeit die Ideen zusammengetragen und gleich sortiert. Mein Tipp hier: Die TN sollten bereits ein bisschen Routine darin haben sich auf dem Brett zu bewegen und ihre Stickys "mitzubringen", sonst kann es schnell Frust geben, wenn diese stattdessen aus Versehen gelöscht werden etc.

  3. Option C: Mittlerweile ist es auch möglich im sog. Private Mode zu arbeiten. Solange dieser aktiviert ist kann ich nur meine eigenen Beiträge sehen. Wird er beendet ist alles sichtbar. Ich nutze das, wenn ich in einem gemeinsamen Bereich arbeiten möchte, sich jede*r zunächst aber auf seine Beiträge fokussieren soll.


4. Ich nutze MURAL für Spiele, Energizer und Übungen.

Screenshot von Mural Welttafel
Lust auf ein Spielchen?

Aufgrund der vielen Möglichkeiten, die es gibt (Malen, Fotos oder GIFs einfügen, individuelle Farben etc.) eignet sich MURAL ganz hervorragend für kleine Spiele oder Aktivitäten.


Auf dem Blog von MURAL gibt es eine ganze Sammlung an Ideen und inzwischen sogar ein fertig gestaltetes und frei zugängliches Board als Vorlage.




 

Auch ich habe ein Template erstellt mit 10 Aktivitäten, die du ganz einfach für deine Boards übernehmen, anpassen und abwandeln kannst.

Du kannst hier den Link abrufen:

↓↓↓

LINK ABRUFEN


 

Hier sind noch ein paar weitere Beispiele für eigene Kreationen:



→ Als erste Aktivität um mit dem Board vertraut zu werden haben wir hier markiert wohin wir gern als nächstes reisen würden. Alle Arten von Landkarten lassen sich dafür als Bilder einfügen und vielfältig nutzen.

Wenn du das mal live erleben möchtest schau hier vorbei: Besucher-Board.


Screenshot von Weltkarte mit Reiseziel Markierungen
Bereit für Urlaub?


→ Hier haben wir die Abstimmungs-Funktion genutzt und die Frage war "Welches Minion-GIF beschreibt deinen momentanen emotionales Zustand am besten?"


Abbildung von Mural Board mit verschiedenen Minions
Wie fühlst du dich?

Erfahrungsübung:

Hier bekam eine Freiwillige Zugang zu einem zweiten MURAL mit der Vorlage (Bild 1) und dem Auftrag "Lasse dein Team einen rosa Flamingo bauen. Ihr habt 10 min Zeit". Der Rest des Teams war auf dem "Haupt"- Board und hatte einen Bauplatz und verschiedenfarbige Stickys zur Verfügung.

Farbe und Anzahl passend? Natürlich nicht! 😉

Das Ergebnis (Bild 2) hatte noch einige Special Features und wir ein sehr ergiebige Reflexion zu allen möglichen Aspekten von Delegation.


Diese Flamingo-Übung war die erste Übung, die ich selbst entwickelt habe und der Flamingo ist als MURAL-Maskottchen an meiner Seite geblieben.



5. Ich nutze MURAL zur Dokumentation


Wo ich im Trainingsraum am Schluss die Flipcharts und Pinnwände fotografiere, kann ich hier von den relevanten Bereichen Screenshots machen oder mir die sog. Areas als PNG oder PDF Datei exportieren. (Lies hier mehr dazu: MURAL Funktionen | Export Optionen)


Bei mehreren Modulen lasse ich bis zum Schluss alles stehen. So können wir können ab und zu eine Reise in die Vergangenheit und am Schluss zusammen einen Rundflug über alle Themen machen. Dafür eignet sich übrigens der Presentation Mode in der Outline hervorragend.


Als Beispiel hier die Panorama-Aufnahme nach sechs Modulen Leadership Training bei DEPT (hier kam mein Flamingo zum allerersten Mal zum Einsatz):

Screenshot von Dokumentation von Leaderships
Alles noch einmal zum nachlesen!

6. Ich nutze MURAL als Arbeitsfläche und Spielwiese für Gruppenübungen


Egal ob wir in Kleingruppen nach Lösungsmöglichkeiten für bestimmte Herausforderungen suchen, die Teilnehmer:innen Informationen zusammentragen oder eine kurze Präsentation für die restliche Gruppe vorbereiten - immer nutzen wir dafür das gleiche gemeinsame MURAL Board - auch und gerade bei Aktivitäten in denen ich keine aktive Moderationsrolle habe.



Einige Vorteile sind für mich:

  • So können keine Informationen verloren gehen (wie z.B. wenn auf dem Whiteboard des Breakout-Rooms dokumentiert oder im Chat geschrieben wird).

  • Ich habe alles an einem Ort für die Dokumentation und wir können immer wieder darauf zugreifen.

  • Alle können daran mitwirken und schauen nicht einem "Schriftführer" beim arbeiten zu. So übernimmt z.B. eine:r das Aufschreiben der Ideen, ein:e andere ändert die Farbe der virtuellen Zettel weil sich die Gruppe eine Zuordnung überlegt hat, ein:e ergänzt Informationen oder ein Komma, wo es fehlt. Ein Layout entsteht ganz von selbst durch das Zutun aller und kann immer wieder an den Bedarf angepasst werden.


Beispiel 1:

Diese Übung war ganz zu Anfang des Trainings und darum auch bewusst simpel gehalten.

Aufgabe für die Gruppe war es, die Stickys mit den Stichworten und Begriffen (zunächst von mir unsortiert neben dem Arbeitsbereich vorbereitet) gemeinsam der Leadership-Rolle oder Management-Rolle zuzuordnen. Das Verschieben der Begriffe war wirklich einfach, die Diskussionen und der Austausch dazu aber super spannend. Ich habe übrigens nur zugehört und hinterher reflektiert, was mir in der Diskussion aufgefallen ist.

Screenshot von Mural Aufgabe Leadership vs Management
Wo liegt der Unterschied?

Beispiel 2 :

Diese Übung ist aus dem letzten von sechs Modulen und darum schon unter Nutzung aller Mittel, die MURAL bietet.

Aufgabe war es, als Gruppe in 20 Minuten den neuen Firmencampus zu bauen. Dazu gab es eine ganze Reihe von Anforderungen und für jede:n TN einen Beobachtungsauftrag.

Mittendrin erschienen dann wie von Zauberhand noch neue zusätzliche Informationen (hierzu kann man verborgene Bereiche erstellen und dann aufdecken) um ein bisschen Pfiff reinzubringen.


Die Inspiration war eine Übung, für die normalerweise Legobausteine genutzt werden.

Hat auch virtuell super geklappt und wir hatten jede Menge gemeinsame Erfahrung um über Rollen in Teams und die Phasen der Teamentwicklung zu reflektieren.


Screenshot von Mural Aufgabe mit neuen Firmencampus
Sieht so auch dein perfekter Firmencampus aus?

 
Screenshot von Besucher Board

Übrigens:


Wenn du auch mal was "bauen" willst gehts's hier lang:


↓↓↓


Zum Besucher-Board

 


Wo oder wie starte ich am besten mit MURAL?



Wenn Du MURAL ausprobieren möchtest kannst du dich ganz einfach kostenlos registrieren und hast schon ein paar Klicks später dein erstes "Board" vor der Nase. Auch auf dem Besucher-Board , was ich extra zum Ausprobieren und für einen ersten Eindruck angelegt habe kannst du dich mal umsehen.


So habe ich es gemacht, mich einfach erstmal durch alle Knöpfe geklickt, mal hier und da probiert und ehrlich gesagt war ich mehr als unter-wältigt.

Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was man damit alles machen kann, hatte keinen, der mit mir mal alles ausprobieren wollte.

Dazu kommt, dass vieles überhaupt erst in der Interaktion zum Leben erwacht und sich alleine gar nicht erfahren lässt. Die ganze Story und warum ich es heute so liebe kannst du hier lesen:

MURAL & ICH -das war KEINE Liebe auf den ersten Blick


 

Damit Du nicht - wie ich - so ganz ohne Plan vor der weißen Wand stehst, sondern dich etwas besser zurechtfindest, hilft dir vielleicht mein selbst gemachter MURAL Spickzettel?


Du kannst ihn hier ganz einfach für 0€ herunterladen: MURAL Spickzettel

 


Wie könnte dein Einstieg in MURAL besser laufen?



Bessere Möglichkeit 1:

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Such Dir mindestens eine Person, besser mehrere, und verabredet euch für die Erkundung.

So könnt ihr die Interaktion erleben, auf den Ideen und Entdeckungen der anderen Aufbauen, spielerisch erkunden.


Wichtig:

Nur der*die Einladende ist als Facilitator auf dem Board.

Es kann sein, dass die andere manche Funktionen, die sog. Facilitator Superpowers nicht nutzen können. Wechselt euch also vielleicht mal ab.




Bessere Möglichkeit 2:


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Starte mit einem der kostenlosen Tutorials von MURAL.


Ich habe das nach ein paar eher unrunden Gehversuchen gemacht und es hat mir so viele Möglichkeiten mehr eröffnet.


Die Blogartikel von MURAL und die Video-Tutorials sind alle auf Englisch.


Wer lieber auf Deutsch lernt, findet hier all meine Blogbeiträge zu den MURAL Funktionen hier. Meine deutschsprachigen Video-Tutorials (alle unter 5 min) findest du hier.





Bessere Möglichkeit 3:


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Lass dir MURAL von jemandem zeigen, der es gern nutzt und begeistert ist.

Ich hatte im März 2020 das Glück, einer Session meines TPN-Kollegen Daniel Pauw dabei zu sein und habe innerhalb einer Stunde irre viel gelernt und Funktionen erklärt bekommen, nach denen ich alleine nicht einmal gesucht hätte.


Die richtigen Tricks zu kennen sorgt vor allem dafür, dass man selbst kreativ werden und Dinge entwerfen, umbauen oder erfinden kann. Genau so eine Hilfestellung biete ich inzwischen seit fast 1.5 Jahren an - für Unternehmen und Selbständige. Mehr Info...



 

Ich begleite dich gern auf deinem Weg mit MURAL!

Wenn du Interesse hast, mit mir so einen Easy Start Workshop zu machen oder

schon tiefer drin steckst und mal eine Sparrings-Partnerin brauchst,

buch dir hier einen Kennenlern-Call (15 min) !


Wir finden schnell heraus ob und wie ich dich am besten unterstützen kann!

 



Was sollte ich als Facilitator unbedingt beachten?

Oder auch: Welche Pannen sind vermeidbar?



Tipp #1:

Führe deine Teilnehmer:innen langsam (!) an die unterschiedlichen Funktionalitäten heran!


Kläre vorher ob Deine Teilnehme:innen schon mit MURAL oder einem ähnlichen Tool gearbeitet haben.


Falls ja: Checke am Anfang kurz was sie alles kennen und sorge für ein gemeinsames Minimum.


Falls nein: Weniger ist mehr! Führe sie langsam heran, erkläre nur, was wirklich als nächste gebraucht wird und plane Zeit zum Ausprobieren ein. Das vermeidet Frust und sorgt dafür, dass wirklich alle Lust haben, sich aktiv zu beteiligen.

(Falls du Inspiration für passende Aktivitäten brauchst, die spielerisch in Kontakt mit den Funktionen bringen, schau mal hier: Franzis MURAL Activity Board)



Tipp #2:

Schraub alles fest mit der Lock-Funktion!


Die wichtigste Funktion, die Du als Facilitator kennen musst, ist "Lock/Unlock".

Damit kannst du alle Texte, Stickys, Formen, Fotos und Bereiche befestigen, die bleiben sollen, wo sie sind und wie sie sind.

Du denkst, die Teilnehmer:innen werden schon aufpassen und alles so hübsch lassen wie du es vorbereitet hast? Ok, ich hab dich gewarnt ;)



Tipp #3:

Gestalte das Board nach dem Prinzip "Form Follows Funktion"


Ein schickes Template, was nur so halb abbildet, was du brauchst oder ein paar simple Striche, die genau zu deiner Übung passen?

Lass dir von den Templates nicht diktieren, welche Methoden du nutzt. Wenn es kein Template gibt, reichen ein paar Striche oder auch mal nur ein Rechteck als Arbeitsbereich. Der Zauber an MURAL und Co. ist nicht, dass es perfekt aussieht, sondern, dass alle aktiv dabei sind.

Meine Tipps zur Gestaltung deines ersten Boards findest du in dieser Step-By-Step Anleitung.



Tipp #4:

Lasse alle mit gestalten!


Am Anfang wollte ich, dass das Board oder die einzelnen Bereiche möglichst toll aussehen, nach meinem Farbkonzept etc.

So sind die Teilnehmer:innen aber irgendwie nur Gäste auf "meinem" Board. Inzwischen ermutige ich sie dazu mitzugestalten, wir vergrößern oder verkleinern Bereiche, fügen etwas hinzu oder ordnen neu an. So fühlen sich alle auf "unserem" Board richtig wohl und zuhause.



Tipp #5:

Lass' dich inspirieren!


Viele teilen Ideen für die Nutzung von MURAL, es gibt Beispiel-Boards und Blicke hinter die Kulissen. MURAL hat einen eigenen und tollen Blog.

Lass dich inspirieren, schau was andere machen und such dir raus, was für Dich und dein Team passen kann. Ich stöbere immer wieder in den Templates und habe hier mal ein paar Lieblinge geteilt: Meine TOP 7 Lieblings-Templates aus der MURAL Library



Tipp #6:

Werde kreativ!


Du kannst dich fragen, WAS du mit MURAL machen kannst oder du fragst dich, WIE du das mit MURAL machen kannst.

Ich meine damit nicht auf Biegen und Brechen ein Tool zu nutzen, um das Tool zu nutzen. Ich meine damit, dass ich oft Übungen hier abbilden kann, von denen ich dachte, sie nur analog durchführen zu können - nach dem Motto: "Die müssen sich anfassen können." oder "Die müssen da aber im Raum rumlaufen.".


Schon mal nur mit Geräuschen die Curser deiner Mitspieler so dirigiert, dass sie hinterher ein Bild ergeben, das nur du vorher kanntest?

Meine MURAL-Abwandlung einer Übung aus meiner Trainerausbildung, bei der mehrere "Schäfer" ihre "Schäfchen" (mit Augenbinde) in den nur ihnen bekannten Stall bringen mussten.



Tipp #7:

Kenne Deine Facilitation Superpowers!


Abbildung von Facilitator Superpowers
Einige der Superkräfte...

Es gibt ein paar Funktionen, die nur du als Facilitator hast.

Dazu gehören ein Timer, die Voting-Funktion, die Möglichkeit, Bereiche zu verdecken und die Möglichkeit, alle zu dir zu "beamen", der Private Mode und einige mehr.


Mach dich unbedingt mit diesen Tricks vertraut, denn sie können einiges an Zeit und Nerven sparen.


Alle Facilitator Superpowers erkläre ich hier: MURAL Funktionen | Facilitator Superpowers

 


Weitere häufige Fragen rund um MURAL:

(Wer es ganz genau braucht wird auf mural.co fündig, aber ich fasse hier ein paar Themen zusammen, ohne Garantie für Vollständigkeit und Aktualität.)



Brauchen die Teilnehmer:innen einen eigenen Account?

Abbildung von verschiedenen Mural Tiere
Außer Tieren gibt es auch Musik- oder Reise-Gegenstände...

Nein. Du kannst Teilnehmer:innen auch anonym einladen.

Sie bekommen dann ein Tier und eine Farbe, damit man für die Session weiß, wer wer ist. Optional können sie auch ihren Namen zusätzlich angeben.


Tiere findest du zu verspielt? Du kannst du das Theme anpassen und es wird musikalisch oder reiselustig.




Was kostet MURAL?


Es gibt unterschiedliche Mitgliedschafts-Optionen beginnend bei der "Forever Free Version".

Eine genaue Information gibt es hier www.mural.co/pricing.



Für Studierende, Lehrende und NGOs gibt es kostenfreie Mitgliedschaften.

Außerdem können sich freiberufliche Berater, Trainer, Coaches etc. beim MURAL Consultant Network bewerben und so eine kostenfreie Lizenz und weitere Schulungsmöglichkeiten nutzen.

What? MURAL Gratis? Jap. Richtig gelesen. Wie das genau geht steht hier: MURAL kostenfrei nutzen - so geht's!




Wie hält es MURAL mit dem Datenschutz?


Alle relevanten Informationen zum Datenschutz-Konzept von MURAL finden sich hier: https://www.mural.co/security/overview.



 

Du willst mehr?


Du möchtest selbst mit MURAL arbeiten und weißt nicht, wo du starten sollst?


Du planst ein virtuelles Format mit MURAL und

wünschst dir noch mehr Methodenkompetenz und Hintergrundwissen?


Du möchtest alle Funktionen interaktiv kennenlernen und Ideen entwickeln,

wie Du sie für deine Zwecke einsetzen kannst?



In meinen Kompakt-Trainings mache ich dich und dein Team fit für die eigenständige, souveräne Arbeit mit MURAL. Je nach genauem Bedarf und Personenzahl nehmen wir uns 3 Stunden um MURAL von A-Z zu ergründen und gemeinsam bereits im Workshop konkrete Templates und Methoden für deine Arbeit zu entwickeln.


↓↓↓

Buch dir jetzt einen Kennenlern-Call (15 min).



 



Bild von Flamingo Graffiti
Flamingoliebe!

Beitragsbild von LOGAN WEAVER

gefunden bei Unsplash


Ich fand den Doppel-Sinn toll, denn der Flamingo ist mein MURAL Maskottchen und "MURAL" heißt auf Englisch Wandbild.


Wer wissen will, warum mich ausgerechnet ein Flamingo als MURAL Sidekick begleitet wird hier aufgeklärt:


MURAL Kompakttrainings -

Die Story hinter meinem neuen Angebot




 

Easy Start in die Arbeit mit MURAL gefällig?

Termin und Anmeldung für den nächsten MURAL Easy Start Workshop findest du hier:


↓↓↓

https://www.franziska-blickle.com/mural-easy-start-workshop



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