• Franziska Blickle

Jahresrückblick 2020: Planlos ging der Plan los...

Aktualisiert: 19. Aug 2021

Beim Blick zurück auf dieses Jahr verziehe ich - wie die meisten - zunächst das Gesicht. An guten Tagen ironisch lächelnd und mit einem kessen Spruch, an schlechten Tagen mit einem tiefen Seufzer.

Wenn ich aber so zurück blicke, war mein Jahr keineswegs katastrophal und ich möchte es auch nicht vergessen oder ungeschehen machen. Ja, es musste plötzlich ohne Plan weitergehen, aber wenn ich ehrlich bin, ist Improvisation eine meiner großen Stärken. (Yay!)


2020 hat mich viel gelehrt. Es hat mich demütig und dankbar sein lassen für meine Privilegien und alles was schon da ist. Es hat mich wachsen lassen und ich bin ehrlich stolz auf das, was ich geschafft habe. Außerdem hat es mir - manchmal an überraschender Stelle - unvergessliche Highlights beschert.

Und all das gibt's hier zu lesen:


Die Ups & Downs als Selbständige: Wie Corona mein Business beeinflusst hat


Mein letztes Training vor dem ersten Lockdown...

Der erste Dominostein fällt am 2. März 2020.

Ich erinnere mich noch genau an den Anruf mit dem mir mein erstes Training "coronabedingt" abgesagt wird.


Ich bin schwer bepackt mit Trainingsmaterial und Reisetasche auf dem Weg zu einem Training hier in Berlin Weissensee - eine wirklich tolle Location (siehe Bild).


Ich habe geplant direkt danach in den Zug zu springen und quer durch Deutschland zu fahren für eine Business-Simulation mit 120 Personen am nächsten Tag.

Ich erinnere mich, das mein erster Gedanke war, dass ich die schwere Reisetasche jetzt umsonst mitgenommen habe...


Tatsächlich ist mir das Ausmaß dessen, was da gerade startet auch einfach noch nicht bewusst. Der nächste Dominostein folgt ein paar Tage später und Ende März ist von den über 40 Trainingstagen, die ich schon bis in den September im Kalender stehen hatte keiner mehr übrig.

Dieser Spruch war vor allem im März und April mein Mantra.

Wie gravierend die Situation für mich als noch relativ frisch Selbständige ohne besonders große Rücklagen ist, wird mir erst Tage nach der letzten Absage klar.


Die bedauernden Mails und Telefonate habe ich einfach so entgegengenommen und weitergemacht... bis mir - ich glaube, es war an einem Freitag Nachmittag - mit einem Schlag klar wird, dass mir niemand sagen kann auf wann wir verschieben, ob die Trainings nachgeholt werden und ob in diesem Jahr überhaupt Trainings stattfinden werden.


Tilt! Rien ne va plus! Nichts geht mehr! Ich bin von der Situation so überwältigt, so wütend, so frustriert, so geschafft, dass nichts mehr geht! Erste Hilfe leisten mein Freund, eine Packung Schoko-Eis und "Ich einfach unverbessserlich" mit all den gelben Minions.

Auch die Minions horten 2020 Klopapier!

Nach meinem mittelgroßen Meltdown versuche ich es gelassen zu nehmen und werde vor allem fleißig. Ich nutze meine frei gewordene Zeit, um mich selbst weiterzubilden. Ohne virtuelle Trainings wird dieses Jahr kein Cent auf meinem Konto landen - das ist klar. (Zu meiner eigenen Lernreise bezüglich virtueller Trainings schreibe ich einen eigenen Punkt.)


Meine Gedanken dazu, was ich aus der Situation jetzt machen werde, habe ich am 19. März festgehalten: No Cash, no Kisses? Wie Corona mein Business beeinflusst

Eine Woche später schrieb ich in ganz anderer Stimmung einen "Brief von meinem Zukunfts-Ich", den ich bis heute vermutlich 30 mal gelesen habe und zwar immer, wenn ich wieder so sehr mit der Situation hadere, dass es mich blockiert.


In 2020 ein seltener Anblick: Der Trainingsraum kurz vor dem Start.

Was mir tatsächlich sehr hilft ist die Tatsache, dass meine Trainingsthemen - Leadership, Kommunikation und Selbstmanagement - in vielen Unternehmen gerade jetzt umso mehr gebraucht werden und so beginnt mein Emailpostfach ab Mitte April langsam wieder zu brummen.

Ich habe neue Anfragen, vor allem aber melden sich viele Kunden, um die abgesagten oder verschobenen Trainings virtuell stattfinden zu lassen.

Das ist mein Setting für virtuelle Trainings. Das Tablet mit dem Trainerleitfaden und für Visualisierung fehlt im Bild.

Vor allem über den Sommer habe ich gut zu tun und darf auch einige Male im Trainingsraum sein - mit Abstand, teilweise mit Maske, mit neu konzipierten Übungen, die allzu große Nähe verhindern.

Seit Anfang November finden alle Trainings wieder ausschließlich virtuell statt und das wird vermutlich auch mindestens bis Ende Q1 2021 so bleiben.


Mittlerweile gehe ich entspannt und vorfreudig in virtuelle Trainings.

Wenn ich jetzt Bilanz ziehe, bin ich sehr stolz auf mich und auf mein Business-Jahr 2020:

  • Ich konnte genau so viel Umsatz machen wie in 2019.

  • Ich habe neue Trainings entwickelt, um mein Angebot in 2021 zu ergänzen.

  • Für 2021 stehen Stand heute 33 Trainings in meinem Kalender und alle sind entweder als virtuelle Trainings vereinbart oder es steht fest, dass sie im Fall der Fälle zum gleichen Datum virtuell stattfinden.


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Virtuelle Trainings sind das neue Normal - über meine eigene Lernreise


"Virtuelle Trainings sind irgendwie nicht so mein Ding.

Ich liebe Präsenztrainings. Ich liebe die Energie, den direkten Austausch mit den Teilnehmer*innen, die Möglichkeiten Dinge doch noch spontan ganz anders zu machen, das direkte Feedback."

Das habe ich noch Anfang 2020 gesagt und auch so gemeint. Ich hatte irgendwie nicht so richtig Ahnung, was bei virtuellen Trainings und Workshops zu beachten ist, kannte die meisten Tools vom Hören, habe sie aber nicht nie ausprobiert und hatte das komplette Thema irgendwo unter "ja, irgendwann werd ich mich damit mal befassen" abgespeichert.


Im März war dann plötzlich klar, dass der Zeitpunkt gekommen ist, sich für virtuelle Trainings fit zu machen. Und zwar schnell! Und vor allem so, dass das Trainings nicht "irgendwie ok" oder "ganz in Ordnung" sind.

"Meine Trainings sind wie Confetti - sie sind bunt, machen Spaß und bleiben hängen!"

Genau das wollte ich auch in meinen virtuellen Trainings erreichen und hab mich darum so richtig reingehängt und bin zu einer Lernreise aufgebrochen, die bis heute andauert:


Station 1: Ich besuche das "Virtual Training TTT" bei Wilma Hartenfels

Das Training bei Wilma stand für Anfang 2020 schon seit Herbst im Kalender und ich bin immer noch sehr froh darüber.

Sie hat uns nicht nur einen wirklich tollen Überblick über den Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, sondern uns mit gezielten Transferaufgaben auch richtig ins Handeln gebracht.

Die meisten von uns konnten das dann direkt für die ersten Umkonzipierungen nutzen.

Das Training bei Wilma war der Startschuss für meine eigene Lernreise...

Wilma ist Expertin für Blended und Digital Learning, unterstützt mit ihrem Wissen nicht nur Trainer*innen sondern auch Unternehmen. Sie hat mir in diesem Interview schon mal die wichtigsten Dinge rund um ihr Thema beantwortet.


Station 2: Ich starte selbst Austauschrunden mit anderen Trainer*innen

Mir fällt auf, dass in vielen Whatsapp-- und Facebook Gruppen, die ich aktiv nutze die gleichen Fragen thematisiert werden. Ich bin überzeugt, dass es bessere Möglichkeiten gibt, voneinander zu lernen, als die Kommentare und Threads, biete ich an offene Austauschrunden zu moderieren, was dankend angenommen wird.

Für mich ist es eine tolle Möglichkeit selbst Dinge auszuprobieren und in der Moderation Erfahrungen zu sammeln. Auch in der Alumni-Runde der TPN Trainerausbildung und im TPN selbst tauschen wir uns aus und lernen viel voneinander.


Station 3: Ich beschäftige mich intensiv mit Online Facilitation

Die Tools und Programme zu kennen und vor allem zu beherrschen ist eine Schlüsselkompetenz, die zweite ist die Moderation selbst. Es geht mir vor allem um die Frage, mit welchen Methoden, Übungen und vor allem mit welchem Mindset ich Nähe, Emotionen und Leichtigkeit in meine Trainings bekomme.


Ich stöbere gern bei Liberating Structures...

Angebote, die ich selbst genutzt habe und absolut weiterempfehlen kann:


Die Fülle an Informationen ist enorm!

Die häufigsten Fragen und hilfreichsten Antworten aus meinem Lernprozess habe ich hier aufgeschrieben: Virtual Training FAQ - Für Trainer*innen


Zu meinen TOP 9 Inspirationsquellen für virtuelle Trainings gibt es ebenfalls einen eigenen Blogbeitrag.

Station 4: Ich sammle Erfahrungen

Mein erster virtueller Workshop ist eigentlich ganztägig in Köln geplant: Wir wollen in einem Lernzielworkshop mit der Geschäftsführung, der Personalabteilung und einigen Führungskräften die Lernziele und das Setting für das Führungsprogramm im Sommer festlegen. Wie wir das dann an zwei halben Tagen virtuell umgesetzt haben schreibe ich in meinem Arbeitsbeispiel-Blogartikel Was ist ein Lernzielworkshop?. Die Trainings selbst starten im Juli in Präsenz und wir beenden sie im November virtuell.

Was ich wirklich liebe ist virtuell visualisieren zu können! Hier ausnahmsweise mal im Zug.

Im Juni und Juli setze ich für die Agentur Dept, einen meiner größten eigenen Kunden, eine komplette Trainingsreihe für Führungskräfte virtuell um (Einblicke gibt's hier). Hierbei entstehen einige Übungen und kleine Spielereien, die ich nach wie vor gerne nutze, wie z.B. das Minion-Meter um die Stimmung abzufragen.

Dieses MURAL Board entstand während der Führungsreihe für DEPT.

Für die Teamleiter von "Jugend gegen AIDS e.V." entwickle ich einen Tagesworkshop zum Thema "Delegation in interkulturellen Teams", für Care.com stecke ich mit meinem Kollegen Domenico mitten in einer Workshopreihe zum Thema "Better Remote Work"


Station 5: Ich biete mich als Sparrings-Partnerin an

Mittlerweile machen mir die virtuellen Trainings großen Spaß. Ich möchte nicht komplett umstellen und hoffe, dass Präsenztrainings bald wieder möglich sind, aber ich denke, ich werde in Zukunft beide Trainingsarten aktiv anbieten und nutzen.

Mit meinen Erfahrungen kann ich immer wieder Kolleg*innen unterstützen, indem ich mich als Sparrings-Partnerin für Ideen-PingPong zur Verfügung stelle.

Und täglich grüßt der Zoom-Call!

"Ich glaube, virtuelle Trainings sind genau mein Ding" müsste es jetzt heißen und ich spiele mit dem Gedanken mich im kommenden Jahr noch mehr damit zu beschäftigen, was großartiges virtuelles Training so großartig macht.


Einerseits um selbst immer weiter zu lernen, andererseits, weil ich so ein Bauchgefühl habe, dass "Virtual Facilitation" und die Frage wie Spaß, Emotion, Überzeugungskraft, Nähe, Authentizität und Engagement ihren Platz im virtuellen Raum finden, vielleicht eine meiner Spezialitäten werden könnte.


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Ein Überraschungserfolg:

Von der Anfängerin zur Heavy-Userin, die Trainings gibt

- Meine MURAL Story -


Meine eigenen ersten Gehversuche mit MURAL sind mehr als holprig!

Das meiste habe ich selbst entdecken müssen, denn es gab wenige Tutorials, kaum Anleitungen und schon gar nicht auf Deutsch. Die Trainings der Anbieter zeigen die Grundfunktionen. Um tiefer einzutauchen muss man sich geduldig durch den Blog und zahlreiche kurze Youtube-Videos klicken. Aber wie soll ich daraus jetzt einen wirklich interaktiven Workshop zaubern? Einen, bei dem wir uns auf die Inhalte und nicht auf die Software konzentrieren?

Vier der sogenannten Facilitator Superpowers von MURAL

Ein Kollege, Daniel Pauw, der MURAL aus seiner Arbeit als Agile Coach kannte, hat sich damals im Frühling zum Glück die Zeit genommen für eine kleine gemeinsame Session. Und danach war nichts mehr wie vorher!


Daniel hat mit seiner Einführung in mir die Begeisterung für die Plattform entfacht und die Lust daran, mit MURAL richtig kreativ zu werden.

Ich habe seit dem unglaublichen Spaß daran, mir neue Übungen und Methoden zu überlegen, die vielleicht sogar nur in diesem virtuellen Raum funktionieren und sie genau darum nicht wie Alternativen anfühlen sondern “Aha!” und “Oho” bei Teilnehmer*innen hervorrufen. Auch um die Teilnehmer*innen mit den Funktionen vertraut zu machen, habe ich immer kreativere Ideen. Wer neugierig ist, wie das aussehen kann, klickt mal hier rein: Meine liebsten MURAL Warm-Ups


Anfang Juli ist meine Begeisterung schon riesig und ich werfe mit dem Begriff MURAL um

mich als müsste jeder ihn kennen.

Offensichtlich ist das aber nicht der Fall, wie mir der Kommentar von Judith Sympatexter Peters auf meinen Monatsrückblick zeigt:

Sie schreibt: "Jetzt werde ich aber richtig neugierig! Kannst du bitte einen Blogartikel über Mural schreiben? Das klingt nach etwas, das mir gefallen könnte Was genau ist das? Wie nutzt man das? Ist das eine Software? Für wen ist das? Ich bin soooo neugierig! Und ach ja: toller Rückblick!"


Ein paar Tage später, am 8. Juli 2020 geht mein Blogartikel "MURAL - Wer, was oder wo ist das denn?" und wird - wie sich später herausstellt - mein erfolgreichster Artikel des Jahres .

Mittlerweile steht der Zähler auf über 4.300 Ansichten und, was viel wichtiger ist: Gibt man bei Google "Was ist Mural?" ein findet man mich auf der ersten Seite! Nein! Doch! Ohhhhhh!!!


Wenn mir etwas so großen Spaß macht, sich viele Leute dafür interessieren und scheinbar noch nicht viel Information und Angebot dazu existiert, dann werde ich eben aktiv!


All das hier wäre ohne den Workshop von Daniel, ohne meinen Blogartikel und das Interesse daran nicht passiert:


➼ Ich habe seit November ein eigenes Angebot für MURAL Kompakttrainings konzipiert um anderen Trainer*innen den Einstieg stressfrei und angenehm zu beschleunigen. Im Schnitt hatte ich dazu bisher pro Woche drei Anfragen. Ich scheine also einen Nerv getroffen zu haben.


➼ Noch bis zum 24.12. versende ich aktuell jeden Tag meine MURAL Adventstipps, aus den nützlichsten werde ich im kommenden Jahr ein Freebie entwickeln und kostenlos zum Download anbieten. (Den MURAL Adventstipp vom 14.12.2020 habe ich hier schon mal als eignen Blogartikel aufgegriffen)

Das ist das MURAL Advents Board auf dem alle 24 Tipps nachzulesen sind und ausprobiert werden können.

Um wirklich einen Mehrwert bieten zu können, halte mich aktiv mit den Angeboten von MURAL (Blog, Forum, Videos und virtuelle Updates) auf dem Laufenden. Ich mache mich mit allen neuen Funktionen so schnell ich kann vertraut, tausche mich mit Kollegen aus, analysiere Probleme, die bei mir auftreten, suche Lösungen um sie zu vermeiden und entwickle meine eigenen Boards ständig weiter.


Übrigens: Auf dem Board für meine MURAL Kompakt Trainings gibt es schon einen ersten Blick auf meine neuen Brand-Farben zu erhaschen:


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Ich blogge also bin ich - das Schreiben ist in diesem Jahr ein fester Bestandteil meines Lebens


Seit September 2019 gehört das wöchentliche Bloggen fest zu mir.

Was anfangs noch eine echte Herausforderung war ist inzwischen einfach nicht mehr wegzudenken.

Meine Blogartikel sind mal super-kurz und mal episch-lang. Ich blogge über den vergangenen Monat, meine Arbeit als Trainerin, meine Erfahrungen als Selbständige. Ich interviewe Kollegen, sammle Fragen und Antworten zu Themen oder nehme einfach mal alle mit in einen typischen Trainingstag - natürlich reich bebildert.

Ich empfinde die Sympatexter Academy als wahnsinnig bereichernde Community!

Besondere Highlights in meinem Bloggerinnen-Jahr 2020 waren:


Die #MeetTheBlogger-Challenge von Anne Häusler

Jeder Tag hat eineigenes Motto - frei interpretierbar.

Ich habe schon 2019 bei der Challenge von Anne Häusler auf Instagram mitgemacht und hatte 2020 noch größeren Spaß daran.


Es gab für jeden Tag ein Stichwort oder Motto, das jede*r frei interpretieren konnte.

Ich habe mir die zusätzliche Challenge gesetzt, keine generischen Fotos zu nutzen, sondern immer ein Foto von mir, um möglichst viele Facetten zu zeigen.


Das hier sind die Fotos in der Übersicht. Wer auch die Texte (Captions) dazu lesen möchte, bitte hier entlang: Fun & Facts in 15 Bildern - MeetTheBloggerChallenge 2020

Meine 15 Postings der Challenge. Die Texte dazu gibst im Blogartikel.

Die #10BlogsIn10Days-Challenge mit meiner Blogging-Buddy Lotte Stevens


Ideen haben Lotte und ich immer mehr als genug. Anstatt sie aber einfach runter zu schreiben und den Knopf zu drücken, verstecken wir uns beide oft hinter tausend "ich müsste noch". Ich müsste aber vorher noch ein tolles Bild finden, die Überschriften anders formatieren, ein drittes Mal Korrektur lesen..

Als radikale, aber erfolgversprechende Maßnahme gegen diesen Mindfuck wollten wir uns selbst eine Challenge setzen: vom 1. bis 10. August 2020 jeden Tag einen Blogartikel! Bäm!

Wir wussten, dass 10 Artikel in 10 Tagen gar nicht perfekt sein können. und genau davon erhofften wir uns einen gewissen Trainingseffekt und die Erkenntnis, dass unperfekt eben auch nicht weh tut.

"Let's blog like no one is reading!" - sagt Judith „Sympatexter“ Peters so schön. Und das haben wir gemacht.

Meine Gedanken NACH dieser Challenge habe ich hier aufgeschrieben: 10 Blogs in 10 Tagen - Mein Fazit. Dort sind auch alle Blogartikel der Challenge verlinkt.

Als Blogging Buddies haben Lotte und ich im August unsere eigene Challenge gestartet: 10 Blogs in 10 Tagen.

Mein Artikel zu MURAL und was daraus entstanden ist


Mein mit Abstand erfolgreichster Blogartikel in diesem Jahr ist MURAL - Wer, was oder wo ist das denn? Er hat nicht nur besonders viele Leser*innen und mich für "Was ist MURAL?" auf die ersten Plätze der Google-Suche katapultiert, sondern mich auch zu einem ganz neuen Trainingsangebot inspiriert. Aber darüber habe ich hier ja schon ausführlich berichtet.

Titelbild für den MURAL-Artikel: der Flamingo ist mein MURAL-Maskottchen & "mural" heißt auf Englisch Wandbild!

Was waren sonst noch spezielle Blogartikel?

Und es wird 2021 weiter gehen:

Ich habe mich bereits zum nächsten Jahresprogramm "The Content Society" angemeldet und habe mir 66 Blogartikel in 2021 zum Ziel gesetzt.


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Ich habe ein neues Hobby und zwar beruflich UND privat: Digitales Sketchnoting mit Procreate


Das IPad sollte die Belohnung für ein erfolgreiches Business Jahr 2020 werden.

Irgendwann im April habe ich beschlossen, dass es mir als Investition in diesem Jahr mehr nützt, wenn ich damit in meinen virtuellen Trainings "live" visualisieren kann.


Und was soll ich sagen? Bester Kauf des Jahres! Gemeinsam mit der Künstler-App Procreate habe ich ein tolles neues "Spielzeug".


Ich habe mir selbst noch den Sketchnoting-Kurs "Klein aber OHO!" bei Heike Heeg dazu geschenkt. Der war sein Geld mehr als wert und hat mir wirklich dabei geholfen, meine Sketchnoting-Fähigkeiten vom Papier auf den Screen zu holen.

Ich nutze das Ipad also beruflich, fertige Übersichten für meine Trainings an und übe mich im Graphic Recording.


Das da unten bin ich beim Graphic Recording für unser Get Together von The People Network (TPN). Daneben das Ergebnis und unten in klein das Graphic Recording des 2. virtuellen Get Together im Frühsommer.


Und hier noch ein paar andere Werke:

Mein Grafic Recording zu EPIC mit Judith "Sympatexter" Peters und Anke Beere
Mein MURAL Spickzettel: Ein Screenshot mit Beschriftung
Diese Übersicht zur situativen Führung nutze ich fast in jedem Leadership-Training

Privat versuche ich mich beim absichtslosen Zeichnen und Kritzeln zu entspannen und liefere mir eine Zeit lang eine kleine Kreativitäts-Challenge mit einem Kollegen (unten meine Werke zu den Stichworten "Food Lover" und Solidarity).


Im kommenden Jahr möchte ich mir jeden Tag 15 Minuten nehmen für ein Zentangle. Allerdings möchte ich daraus keine Challenge machen, sondern einfach eine Gelegenheit schaffen, den Kopf auszuschalten und ganz bei mir zu sein. und vermutlich werde ich das auch nicht digital, sondern ganz analog machen.

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Ein besonderes Projekt in einem besonderen Jahr - HealthyHighPerformance


Ich war 2020 auch Teil eines besonderes Projektes.

Gemeinsam mit Angela Zinser, Gründerin von The People Network und Fabian Foelsch, Gründer & CEO von Braineffect (wir haben übrigens alle drei an derselben Uni studiert und nun führen uns unsere Wege wieder zusammen) und verschiedenen Experten haben wir uns in diesem Jahr auf eine co-kreative Erlebnisreise unter dem Motto "Healthy High Performance" begeben.


Die Idee ist simpel: Höchstleistungen zu erbringen und dabei sowohl physisch als auch psychisch gesund zu bleiben ist vielen Menschen und auch Organisationen ein großes Anliegen. Wir haben uns - auch im Selbstversuch - damit beschäftigt welche Methoden insbesondere aus dem Bereich Biohacking dabei helfen können und wie wir sowohl für Unternehmen als auch Privatpersonen unterschiedliche Bildungsprodukte daraus entwickeln können.


Im Team vertreten ist Expertise zu:

Business Training, Facilitation, Coaching, Yoga, Breathwork, Meditation, CrossFit, Sales, Marketing, Mindfulness, Ernährung, Eventorganisation und vielen Bereichen mehr.


Unser Start als Team war leider nicht ganz so einfach wie wir dachten.

Gesundes Mittagessen bei unserem ersten virtuellen Workshop.

Uns war und ist wichtig, dass wir alle möglichen Methoden, Hacks und Gadgets, die für unsere Angebote in Frage kommen, zunächst selbst testen und wirklich erfahren, wie es funktioniert, wie es motiviert und wie es das Denken und Handeln verändert.


Das hatten wir für zwei vollgepackte Wochenenden im März und April hier in Berlin geplant.