top of page

Was ich 2026 anders mache

Mein Business und ich haben uns in den letzten Jahren verändert. Durch meine Rolle als Mama, durch unseren Umzug, durch die Dinge, die ich gelernt und ausprobiert habe.


Es gibt darum ein paar Dinge, die ich 2026 anders mache:



1. Ich plane mein Business mit dem 12-Wochen-Jahr


Ich habe mich schon letztes Jahr mit der Planung auf Quartale etwas schwergetan und probiere dieses Jahr etwas Neues aus: Ich plane nach dem sogenannten 12-Wochen-Jahr.


Auf diese Methode bin ich über Judith Peters aufmerksam geworden. Sie erklärt das in einem Artikel sehr gut. Ich habe mir auch das Buch dazu gekauft und im Dezember meine Planung noch einmal komplett anders gedacht als in den Jahren zuvor.


In Kürze kann man sagen: Man plant nicht ein ganzes Jahr, sondern nur zwölf Wochen – betrachtet dieses Enddatum aber so verbindlich wie den 31. Dezember eines Kalenderjahres.


Ich habe den Eindruck, dass mich diese Methode unterstützt. Für mich sind folgende Dinge anders:


Erstens: Ich kann mir deutlich realistischere Ziele stecken, weil ich zwölf Wochen besser überblicken kann als zwölf Monate.

Zweitens: Es ist mir leichter gefallen, mein Ziel in einzelne Taktiken herunterzubrechen und zu entscheiden, ob ich sie öffentlich ausführe oder nur in einzelnen Wochen daran arbeite.

Drittens: Es fällt mir leichter, dran zu bleiben, weil bei zwölf Wochen wirklich jede Woche und jeder Tag zählt.



2. Ich strebe eine Arbeitszeit von 30 Wochenstunden an


Für manche ist das viel, für andere wenig. Für mich war es überhaupt erst einmal eine Veränderung, mir bewusst Gedanken darüber zu machen, wie viel ich eigentlich arbeiten möchte – statt eine 40-Stunden-Woche oder einen Acht-Stunden-Tag auch als Selbstständige als gegeben anzusehen.


Mit Trainings- und Workshoptagen, vor allem wenn ich auswärts bin und anreise oder übernachte, kommen automatisch mehr Stunden zusammen.


Mir ist wichtig, das an anderen Tagen auszugleichen und mir bewusst mehr Zeit für meine Tochter, meine Freizeit oder private Projekte zu nehmen.



3. Ich gebe wieder mehr Trainings und Workshops


Ich habe mich bewusst entschieden, dieses Jahr wieder mehr in Trainingsräumen unterwegs zu sein – sowohl in Präsenz als auch virtuell.


Dass ich dafür wieder mehr unterwegs bin, mehr reise und auch öfter auswärts übernachte, hat mich letztes Jahr noch ausgebremst. Inzwischen ist meine Tochter ein Jahr älter, unsere Routinen haben sich verändert und vieles ist einfacher möglich.


Ich merke, wie gut mir das tut. Ich bekomme wieder mehr Bandbreite in meinen Methoden, frische Ideen und neue Beispiele. Und das bekommen auch meine Sparring-Partnerinnen in der 1:1-Begleitung zu spüren.



4. Ich formuliere klar, welche Angebote ich aktiv kommuniziere und welche nicht


Ich habe in der Vergangenheit mehrere unterschiedliche Angebote parallel laufen lassen. Sie hatten eine gemeinsame Ausrichtung und eine gemeinsame Story, aber ich habe gemerkt, dass ich mich gerade in der Zielgruppenansprache, in der Kommunikation und auch im Content oft verzettelt habe.


Deswegen möchte ich das dieses Jahr fokussierter halten.


In meinem aktuellen 12-Wochen-Jahr habe ich mich klar darauf beschränkt, weitere 1:1-Begleitungen anzubieten und Trainingstage zu verkaufen. Andere Angebote, zum Beispiel mein Selbstlernkurs, sind zwar buchbar, werden von mir aber nicht aktiv beworben.



5. „Board & Beyond“ gibt es nur noch als Inhouse-Angebot


Meinen Kurs „Board & Beyond“ zum Thema Facilitation mit virtuellen Whiteboards habe ich letztes Jahr angeboten und ich fand ihn inhaltlich sehr gut.


Was ich allerdings mühsam fand: genügend einzelne Personen zu finden, die dieses Angebot genau jetzt brauchen und bereit sind, es zu buchen.


Deswegen möchte ich den Kurs aktuell nur noch als Inhouse-Konzept für Organisationen anbieten, die bereits eine ganze Gruppe haben, die davon profitieren kann.


Für mich ist das eine Win-Win-Situation. Der Vertrieb wird einfacher und ich kann mit jedem durchgeführten Kurs in einem Unternehmen vermutlich mehr verändern, als wenn ich einmal im Jahr launche und deutlich unter der Kapazität bleibe – wie zum Beispiel letztes Jahr mit nur zwei Teilnehmenden.



6. Mein Gruppenprogramm „Conzept Sparring Groupie“ läuft im Februar in dieser Form zum letzten Mal


Ich biete meinen „Konzept Sparring Groupie“ im Februar in dieser Form zum letzten Mal an.


Ich glaube, dass die Inhalte richtig sind – vor allem für Expertinnen, die zum ersten Mal Trainings und Workshops anbieten möchten. Mir hat das Gruppenformat viel Freude gemacht.


Gleichzeitig weiß ich, dass es ohnehin nötig ist, das Format zu überarbeiten.


Ich möchte noch einmal über meine Positionierung und Zielgruppe schauen und überlegen, welche Veränderungen ich am Setting vornehmen möchte.


Ob daraus direkt ein neuer Kurs entsteht, den ich dieses Jahr noch durchführe, weiß ich nicht. Im Moment denke ich eher nein.


Aber ich habe nach wie vor große Freude daran, andere zu besseren Facilitator:innen auszubilden. Ich könnte mir gut vorstellen, eine sehr kompakte Trainer:innen-Ausbildung oder eine kompakte Ausbildung zur Whiteboard-Facilitatorin anzubieten.


Noch ist das offen. Aber es ist definitiv ein Thema, das mich bewegt.



7. Es gibt kein MURAL-Freebie mehr


Ich werde in diesem Jahr meine Angebote rund um das virtuelle Whiteboard MURAL nicht mehr in den Fokus stellen.


Das bedeutet auch, dass ich meine beiden bisherigen Freebies vorerst aus dem Verkehr ziehe.


Freebies oder sogenannte Leadmagneten gibt man normalerweise heraus, um die richtigen Personen auf sich und seine Angebote aufmerksam zu machen. Es ist für niemanden hilfreich, wenn ich damit Menschen anziehe, für die ich aktuell keine passende weitere Unterstützung anbiete.


Gleichzeitig habe ich nichts davon, wenn sich die Menschen, mit denen ich gerade arbeiten möchte, aufgrund eines unpassenden Freebies gar nicht angesprochen fühlen.



8. Ich überlege, welches Freebie das ablöst


Eine wichtige Frage ist natürlich, welches Freebie das Ganze ablöst. Daran tüftle ich gerade noch.


Mir ist wichtig, nicht unfassbar viel zusätzliche Arbeit hineinzustecken, denn es gibt genug Dinge, die ich bereits in sehr guter Qualität anbiete und die schon existieren.


Gleichzeitig soll es für meine Zielgruppe wirklich Mehrwert bringen.


Aktuell tendiere ich dazu, ein Bundle aus meinem Workshop-Steckbrief, meinem Workshop-Leitfaden und meiner Formulierungshilfe für Workshop-Ziele anzubieten.



9. Ich versende alle 14 Tage meinen Newsletter „Konfetti + Kontext“


Ich versende eigentlich seit Beginn meiner Selbstständigkeit einen Newsletter. Ich habe allerdings lange damit gerungen, mein regelmäßiges Format zu finden.


Ich möchte über diese Liste nicht nur schreiben, wenn es etwas zu kaufen gibt. Ich möchte Empfehlungen teilen, auf Termine hinweisen, zu Dingen meinen Senf geben.


Ende letzten Jahres habe ich mein Format entwickelt. Mein Newsletter erscheint jetzt circa alle 14 Tage mit unterschiedlichen Themen, die sich teilweise wiederholen – zum Beispiel Terminhinweise oder Neuerungen an meinen Lieblingstools für Trainings.


Das Format heißt „Konfetti + Kontext“. Wer möchte, kann sich jederzeit kostenfrei anmelden.



10. Ich poste wöchentlich auf LinkedIn


Der Verkaufskanal für meine Trainings und Inhouse-Workshops ist für mich nicht Instagram, sondern sehr wahrscheinlich LinkedIn.


Auch dort habe ich in den letzten Jahren keinen wirklich guten Anknüpfungspunkt gefunden. Dieses Jahr probiere ich es einfach: Ich poste wöchentlich.


Das kostet mich manchmal Überwindung, weil eine innere Stimme sagt: „So schreibt man doch nicht im Business-Kontext auf LinkedIn.“


Auf meinem Retreat im Januar war eine junge Frau dabei, die mich sehr beeindruckt hat. Sie sagte: Pick your critics. Menschen, die Dich nicht mögen, finden immer einen Grund. Also kannst Du Dir auch aussuchen, welchen Grund sie haben sollen.


So mache ich das jetzt. Wenn meine Art zu schreiben und auf LinkedIn präsent zu sein nicht anspricht, dann ist das vielleicht auch nicht die richtige Person, um Trainings oder Workshops bei mir zu buchen.



11. Ich blogge wieder wöchentlich


Ich blogge seit Anfang 2019. Auf meinem Blog sind mittlerweile über 350 Artikel zu finden.


Im vergangenen Jahr habe ich das Bloggen etwas einschlafen lassen. Im November bin ich richtig erschrocken, als ich gemerkt habe, dass mein letzter fachlicher Artikel – also kein Monatsrückblick oder ähnliches – aus dem Juni war.


Für 2026 habe ich mit mir selbst vereinbart, wieder wöchentlich zu bloggen.


Ich schreibe aus unterschiedlichen Gründen: für mich, für meine Sichtbarkeit, für die Suchmaschinenoptimierung, um andere mit meinen Inhalten zu unterstützen. Deshalb möchte ich wieder regelmäßig damit am Start sein. Bis jetzt klappt es gut.



12. Ich bin auf Social Media mehr so, wie ich sein will


Instagram ist nicht mein Verkaufskanal. Die meisten Buchungen entstehen über Empfehlungen.


Aber auch Empfehlungen passieren nicht einfach so. Ich glaube, es hilft sehr, hier einen Ort zu haben, an dem Menschen vorbeikommen, mich wahrnehmen und mir bei der Arbeit zusehen können – wie ein Ladengeschäft mit großem Schaufenster.


Das so zu sehen, hilft mir, in Beiträgen, Stories und Reels echter zu sein und weniger darüber nachzudenken, ob der Nutzen stark genug formuliert ist oder der Call-to-Action deutlich genug.



13. Ich fokussiere mich auf Netzwerken in Leipzig


Ich möchte wieder mehr Workshops und Trainings vor Ort durchführen.


Gleichzeitig möchte ich nicht so viel reisen und übernachten, weil ich die Zeit mit meiner Familie und meiner kleinen Tochter sehr genieße.


Deswegen fokussiere ich mich in den kommenden Monaten auf Trainings im Raum Leipzig und Halle. Auch Erfurt, Dresden oder Berlin – jeweils etwa eine Stunde entfernt – sind gut möglich.



Bleiben wir in Verbindung?

Alle 14 Tage (so ungefähr) verschicke ich meinen Newsletter „Kontext & Konfetti“.

Ich freu mich auf dich!

Kommentare


b8f042_5149a1bffc224850abbfb89466ac61be~mv2.jpg

Ab April wieder

freie Termine für:

 

Trainingstage & Workshops

zu Führung, Kommunikation

&  Selbstmanagement


1:1-Begleitung für Expert:innen,

die entspannt und souverän professionelle Gruppenformate entwickeln wollen

Du willst mehr News?

Abonniere jetzt meinen Newsletter und

freu dich auf Tipps, Tricks und Spielereien

für richtig tolle Workshops.

Portrait von Franziska Blickle

Hi, ich bin Franzi, ...

... Deine Expertin für interaktive Workshops und Trainings, die Spaß machen und nachhaltig wirken. Moderations-Profi und Virtual Facilitation Enthusiastin unterstütze ich Dich dabei, Dein Wissen professionell und mit Leichtigkeit an Gruppen zu vermitteln. Lass uns deine Formate in inspirierende Erlebnisse verwandeln!Mehr über mich erfährst du...

Frisch gebloggt: 

FRANZISKA BLICKLE

- KonzeptKomplizin & Facilitation-Expertin -

Ich mach aus Wissen ein Erlebnis – interaktiv, professionell und garantiert ohne Gähn-Faktor. In Leipzig zu Hause, online überall dabei.

Datenschutz  |  Impressum  |  Kontakt  |  Blog

© Franziska Blickle 2018–2026

bottom of page