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Fallstudie: Christoph. Trainer. Stolz wie Bolle.

Christoph wollte seine Formate professionalisieren, ohne sie aus der Hand zu geben.


Hat geklappt. Hier erzähl ich wie.




"Lieblingskund:in"…

Wenn ich das Wort schon höre, musste ich früher ein bisschen würgen.


Was soll das denn sein? Klang irgendwie nach Streber in der ersten Bank oder dem klassischen „Teacher’s Pet“. Und was sind dann die anderen Kund:innen?


Well… turns out… Seit letztem Oktober hab ich einen Lieblingskunden.

Oder besser gesagt: Ich hab gecheckt, was alle meine Kund:innen, mit denen ich die Zusammenarbeit so richtig genossen habe, gemeinsam hatten. Sie waren alle wie Christoph.

Und wie Angelique. Und wie Jane. Und wie Waltraut.


Aber am Fall von Christoph kann ich das am besten erzählen.


Wie wir uns gefunden haben

Allein unser Zusammentreffen war schon herrlich unkompliziert und kam aus einer überraschenden Richtung. Eine ehemalige Kollegin, die auf Social Media verfolgt, was ich so treibe, hat mich intern empfohlen und schwupps war ich plötzlich wieder in ganz vertrauten Gewässern unterwegs.





Wer ist Christoph – und was wollte er?

Christoph ist interner Trainer in einem großen Konzern mit jahrelanger (!) Erfahrung zu allen Tricks und Kniffen der Verhandlungsführung.

Sein Auftrag: Dieses Wissen intern weitergeben und dafür verschiedene Formate anbieten – genauer gesagt Impulsvorträge, Einsteiger-Trainings und Vertiefungs-Workshops.


Christoph sprudelt vor Ideen und ist absolut Feuer und Flamme, aber an ein paar Ecken und Enden zwickte es noch:

  • Die Formate waren nicht klar abgegrenzt.

  • Die Lernziele sehr unspezifisch.

  • Die Übungen und Interaktionen nicht überall stimmig.

  • Die Debriefings für Praxisübungen und Rollenspiele nicht ausreichend strukturiert.


Zusatzchallenge: Mal saß da eine stille Truppe und mal ein Team aus lauter Vielsprechern. Und das hat seine Moderations- und Zeitmanagementfähigkeiten ganz schön gefordert .


Was Christoph von mir wollte:

seine Formate professionalisieren, ohne sie „aus der Hand zu geben.“ 

Mehr didaktische Klarheit, mehr Interaktion, mehr Relevanz für die unterschiedlichen Zielgruppen. Einen roten Faden, der für alle drei Formate funktioniert, damit es auch für alle schlüssig ineinandergreift, die ein Format nach dem anderen erleben. Mehr Sicherheit und Struktur für jede Zielgruppe, aber dabei auch Flexibilität behalten für neue Versionen, Varianten und Angebote.


Puh. 😅

Hab ich da was von Lieblingskunde gesagt?

Du merkst schon: Es sind nicht die ohne Ansprüche.



Was wir in 6 Wochen gemeinsam geschafft haben


Wir haben insgesamt 6 Wochen in meiner 1:1-Begleitung gearbeitet. In intensiven Calls, aber dazwischen auch mit langen Aufgabenlisten für Christoph.

Und wir waren beide stolz wie Bolle, als wir am Schluss sagen konnten, dass wir das alles hier geschafft haben:

  • Die Formate klar abgegrenzt und herausgearbeitet, wie sie aufeinander aufbauen mit Wiedererkennungselementen, ohne uns zu wiederholen.

  • Glasklare Lernziele definiert, die Einstiege und Check-ins neu gedacht und die Check-outs optimiert, um die Wirkung sichtbar und vor allem messbar zu machen.

  • Alle Übungen und Aktivierungen auf den Kopf gestellt: mehr Relevanz, klare Aufgabenstellungen, mehr Interaktion und „selber denken lassen“.

  • Die Debriefings für die Rollenspiele strukturiert: Es gibt jetzt einen klaren Leitfaden und eine stringente Fragelogik.

  • Christophs Moderation verfeinert: Denk-Sprecher und Sprech-Denker moderieren, ohne selber ins Schwitzen zu geraten? (Ja, da gibt es super Tricks für.)

  • Alle Formate in SessionLab übertragen, um dort ein professionelles Zeitmanagement, unterschiedliche Versionen und Varianten der Formate und natürlich die Leitfäden selbst im Griff zu haben.

  • Alle Präsentationen hirnfreundlich entrümpelt und klar zwischen Präsentation und Dokumentation unterschieden.



Und jetzt nochmal: Was hat das mit Lieblingskunde zu tun?

Ach, ich war einfach von Start bis Ende so sehr begeistert von Christophs konstruktiv-kritischem Blick auf die eigenen Formate und die eigene Trainerpersönlichkeit, von seiner Offenheit, alle Fragen und Unsicherheiten auf den Tisch zu packen, und von seinem Mut, alles auf links zu drehen, infrage zu stellen, neu zusammenzubauen und auszuprobieren.

Er ist so begeistert für sein Thema und hat dabei so eine Kundenorientierung und eine klare Vision, welchen Nutzen er mit seinen Formaten stiften kann.


Christoph hat eine Umsetzungsgeschwindigkeit an den Tag gelegt, die mich in jedem Call sprachlos gemacht hat. Das mit dem offenstehenden Mund und so.

Wenn ich Tipps gebe und die irgendwann mal umgesetzt werden, ist das cool. Aber wenn ich Tipps gebe, die bis zum nächsten Call nicht nur umgesetzt, sondern auch gleich im Feedback der Gruppe abgefragt und evaluiert werden ... das ist einfach WOW!


Ich bin selber aus jedem unserer Calls mit mehr Energie und Inspiration rausgegangen und war fast traurig, als wir fertig waren. Ja, war so.



Und jetzt?

Ich hab Entzugserscheinungen.

Ich suche wieder genau nach solchen Menschen, die sich jemanden wünschen, der ihre Formate mit ihnen gemeinsam professionalisiert, ohne sie „aus der Hand zu geben“.


Is it you?

Dann schreib mir an hello@franziska-blickle.com!




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