Warum ich mache, was ich mache und für wen
- Franziska Blickle

- vor 7 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

Mies konzipierte Trainings und schlecht durchgeführte Workshops sind verschwendete Lebenszeit.
Für alle Beteiligten.
Klingt dramatisch? Das ist ok.
Ich meine es auch so.
Lebenszeit ist mit das Kostbarste, was wir haben. Und ich möchte dazu beitragen, dass diese Zeit nicht abgesessen, sondern wirklich genutzt wird.
Sieben Jahre lang saß ich als HR Business Partner / Personalreferentin auf der anderen Seite.
Bevor ich mich als Trainerin selbstständig gemacht habe, war ich fast sieben Jahre in einer HR Business Partner Rolle und habe zig Trainings und Workshops besucht. Manchmal eher ertragen.
Die waren entweder
a) so fantastisch, dass ich danach dachte: "Sowas will ich auch mal machen." oder
b) so uninspiriert und langweilig, dass ich dachte: "Das könnte ich morgen aus dem Stand besser." Beides hat mich in die gleiche Richtung gebracht.
Was mich noch eine Weile in meinem Job gehalten hat, war das Gefühl, dass ich erst relevante Erfahrung brauche. Also mindestens ein Thema, in dem ich was zu sagen habe und was erzählen kann. Das habe ich dann in den Jahren als HR Business Partnerin gesammelt: Kommunikation, Führung, Selbstmanagement.

Wirklich kribbelig macht mich aber noch ein anderes Thema.
Aber ich will ehrlich sein: So sehr ich die Trainings zu den genannten Themen auch liebe (und ich habe wirklich genug dazu zu sagen), meine Passion liegt woanders. Ich schlafe nicht mit Führungsbibeln oder Kommunikationsschmökern unterm Kopfkissen. Da findest du eher Wälzer über Facilitation und Lerndesign.
Mir geht es, wenn ich ganz ehrlich bin, vor allem ums Wie.
Wie gestaltet man ein Format, aus dem jede:r wirklich etwas mitnehmen kann?
Wie baut man eine Erfahrungsübung, nach der sich wirklich etwas verändert hat in der Rübe?
Und wie kann das so richtig Spaß machen?
Schwere und Langatmigkeit haben bei mir keinen Platz. Ich weiß, dass Menschen besser lernen, besser zusammenarbeiten und besser Probleme lösen, wenn es leicht geht oder sich zumindest leicht anfühlt. Wenn sie an diesem Tag, in dieser Stunde, gerne dabei sind.

Leichtigkeit und Lernen ist ein Perfect Match!
Die Menschen und Unternehmen, mit denen ich am liebsten arbeite, haben alle gemeinsam, dass sie nicht konservativ oder steif sind und trotzdem Lernen und Entwicklung für ihre Fach- und Führungskräfte wahnsinnig ernst nehmen. Und sie begreifen das nicht als Widerspruch. Sie verstehen, dass man nur gut lernen kann, nur wirklich offen sein kann für Neues, wenn man sich in diesem Setting wohl und sicher fühlt. Wenn man bereit ist, von sich und seinen Herausforderungen zu erzählen.

Ich arbeite am liebsten mit Unternehmen, die das schon verstanden haben. Bei denen ich nicht zu jedem Augenzwinkern und jedem kleinen Konfettimoment in Trainings und Workshops überreden muss.
Die nicht nur behaupten, offen und hierarchiefrei zu sein, sondern wirklich so denken und arbeiten. Und bei denen Personalentwicklung keine Alibi-Sache ist, sondern die ehrlich gemeinte Frage: Was brauchen unsere Menschen gerade wirklich?

Für andere bin ich nicht die richtige Trainerin. (Und das ist ok.)
Wenn es dir wichtig ist, gesiezt zu werden.
Wenn du dir eine Trainerin in Hosenanzug und Kostüm vorstellst.
Wenn Weiterbildung für dich vor allem eine ernste Angelegenheit ist, dann bin ich vermutlich nicht die Richtige für dich.
Ich möchte keine Kunden, bei denen Personalentwicklung eine lästige Pflicht ist. Keine Kunden, die nicht bereit sind, darüber nachzudenken, was eigentlich gerade das echte Problem und die richtige Lösung ist. Und ich möchte auch keine Kunden, die mich buchen, ohne dass wir vorher wirklich rausgefunden haben, ob das eine gute Idee ist.

Und wie lernt man oder frau mich dann kennen?
Ich werde meistens angesprochen, wenn jemand meint, dass ein Training oder Workshop gerade das Richtige ist. Welche Art von Training, welche Art von Workshop das ist (oder ob es eigentlich was anderes braucht), erarbeiten wir dann gemeinsam. Die richtigen Fragen zu stellen und hier für Klarheit zu sorgen, ist Teil meines Jobs.
Ich erwarte überhaupt nicht, dass jemand mich aus dem Stand bucht, nur weil irgendwas Schlaues auf meiner Website steht oder ich auf LinkedIn irgendwas lustiges poste. Wir müssen immer im Gespräch abklopfen, ob das eine gute Idee ist, wenn wir zusammenarbeiten.

Darum: Lass uns sprechen!
Wenn du dir jemanden wünschst, der dein Unternehmen und deine Herausforderung wirklich verstehen will, bevor irgendwas konzipiert wird, und für den die Zusammenarbeit beim Kennenlerngespräch beginnt und frühestens bei der gemeinsamen Nachbesprechung aufhört: Let's talk!
Den Link zum Kennenlerngespräch findest du hier:













Kommentare