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Mein Rückblick auf 2025 - Bye Bye Berlin!

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Dieser Rückblick ist noch ein „Artwork in Progress“. Ich habe in den letzten Tagen zu gern Plätzchen gegessen und die Zeit mit meiner Familie genossen. Und gleichzeitig habe ich keine Lust zu warten, bis ich irgendwann Ruhe finde ihn zu vollenden und dann enttäuscht zu sein, wenn diese Ruhe nie kommt. Darum veröffentliche ich ihn jetzt und falls dabei anschauen noch denkst „puh, noch ganz schön leer hier“, dann komm gern wieder und lies in der Zwischenzeit einen meiner anderen Artikel.



Ich bin seit 8 Jahren selbstständig und dies ist mein 8. Jahresrückblick. Also… fast.

Einer fehlt auf meinem Blog. Den habe ich damals nicht veröffentlicht. Der Grund war fünf Monate alt und hat mich in der Weihnachtszeit ziemlich komplett beschäftigt. 💛


Dieses Jahr ist also Jahresrückblick 2025 angesagt. Und wie immer schreibe ich ihn in erster Linie für mich. Ich liebe es, noch einmal durch die Monate zu fliegen. Die kleinen und großen Dinge anzuschauen, die dieses Jahr geprägt haben. Die Momente, die es genau so und nicht anders gemacht haben.


Die meiste Zeit verliere ich mich dabei in Fotos. Ich scrolle. Bleibe hängen. Tauche nochmal ein.

Und denke: Ach ja. Stimmt. Das war auch noch.

Wenn du willst, mach es Dir gemütlich. Unterm Baum, im Lesesessel, auf der Couch oder genau da, wo es sich für Dich gerade gut anfühlt und stöbere ein bisschen voyeuristisch in meinem Jahr. Schön, dass Du da bist.


Inhaltsverzeichnis:

(Du kannst jeden Punkt anklicken und wirst direkt zum passenden Abschnitt gebracht.)



Das waren meine Ziele und Pläne für 2025


Ich habe Anfang des Jahres meine Pläne und Ziele runtergeschrieben. Ehrlich gesagt ist wirklich vieles anders gelaufen und zwischendurch hat es mich wirklich frustriert, wie weit ich von meinen Zielen abrücken musste. Sie selbst!


In fett kommt hier meine Planung und dahinter, was daraus geworden ist:


  1. Gelassen und schrittweise vorgehen 🧘‍♀️ | Schrittweise ja, gelassen nicht immer.

  2. Blog erweitern, überarbeiten & optimieren ✍️ | Meinen Blog habe ich 2025 leider sehr vernachlässigt.

  3. Sichtbarkeit durch Gastartikel, Podcasts & Impulsvorträge erhöhen 🎙️| 1 Podcast-interview, 1 Zeitschriften-Interview, 1 Barcamp

  4. Newsletter klarer & effektiver gestalten | Mein neues Format “Konfetti+Kontext” geht alle 14 Tage raus und fühlt sich wieder leichter an.

  5. Kosten reduzieren & Profit First anwenden 💸 | Weder noch...hmpf…

  6. Wieder mehr digital visualisieren 🖍️ | Hatte leider nicht viel Gelegenheit.

  7. Ein Retreat besuchen. | Nope. Ist aber für Januar 2026 gebucht.

  8. Kurzer Urlaub allein mit meiner Tochter 🌍 | Vier Tage München inklusive Bergtour 💪🏼

  9. Ein Italien-Urlaub 🇮🇹 | Leider nein. Dafür gleich zweimal in Kroatien.

  10. Umzug in eine neue Stadt | Done

  11. Website-Texte überarbeiten & Struktur verbessern 🌐 | Hab ich!

  12. Reels-Challenge im April, Juni, September & November 🎥 | Wir sprechen einfach nicht drüber, ok?

  13. Ein Update für die 6. Version der Adventstipps | Das lief super! 💌

  14. Mindestens 12 Expertinnen in meiner 1:1-Begleitung unterstützen | Leider ein paar weniger.

  15. Meine Selbstlernformate auf Version 2.0 bringen | Nope.

  16. Raum für kreative Nebenprojekte schaffen | Doppel-Nope.




Und dann ist in diesen 365 Tagen so viel passiert, geplant und überraschend.

Meine wichtigsten Themen und Highlights in 2025


Unser Umzug: Tschüss Berlin, hallo Leipzig 👋🏼

Es ist der 15. August, ein sonniger, sehr warmer Freitag. Ich schiebe meine Tochter im Kinderwagen die kleine Allee am Humboldthain entlang. Von unserer Wohnung bis zum Bahnhof Gesundbrunnen sind es im gemütlichen Tempo etwa zwölf Minuten.


So oft sind wir diesen Weg gegangen. Zum Zug zu meinen Eltern, zu meinen Schwiegereltern oder in den Urlaub.Heute steige ich in den Zug nach Leipzig. Und ich weiß: Sobald wir die Stadtgrenze verlassen, wird jede Rückkehr ein Besuch sein. Kein Nachhausekommen mehr. Ab heute Nachmittag leben wir in Leipzig.


Dass wir irgendwann eine neue Bleibe brauchen würden, war klar, seit sich unsere Tochter angekündigt hatte. Dass dieses neue Zuhause nicht in Berlin sein würde, hat sich erst nach und nach ergeben.

Also haben wir ein kleines Städte-Casting veranstaltet.Klar war nur eines: Unsere neue Heimat sollte irgendwo zwischen Berlin und München liegen. An der ICE-Strecke. Gut angebunden.Kein kleines Dörfchen.


Am Ende hat Leipzig das Rennen gemacht. Schon die schnelle, unkomplizierte Wohnungssuche fühlte sich wie ein Zeichen an. Und die Wohnung, die wir gefunden haben, hat dieses Gefühl verstärkt. Kein Schnäppchen, aber im Bereich des Leistbaren. Und mit dem Dachspitz als Arbeitszimmer genau richtig für uns.

Mein Partner konnte sich sofort mit Leipzig identifizieren. Er hat sich gefreut. Auf die Stadt, auf den Neuanfang, auf das, was kommt. Ich dagegen habe gezweifelt. Immer wieder.

Wir haben kein riesiges Netzwerk in Berlin, aber doch einige gute Freundschaften. Und ich habe mich oft gefragt, ob es nicht dumm ist, in eine Stadt zu ziehen, in der wir fast niemanden kennen und keine Verwandtschaft haben.


Heute glaube ich, dass es in unserer Situation richtig war, sich für eine Stadt zu entscheiden und nicht länger in Möglichkeiten zu verharren. Berlin ist nah genug, um Freundschaften weiter zu pflegen. Und Leipzig ist nah genug, um hier wirklich anzukommen und neue Bekanntschaften und Freundschaften wachsen zu lassen.


Was sich anders anfühlt als erwartet, ist das Tempo. Ich genieße es, nicht mehr ganz so viele Möglichkeiten zu haben. Nicht, dass ich sie alle genutzt hätte. Aber in Berlin war da unterbewusst immer diese leise, permanente FOMO, die Angst, etwas zu verpassen. Kulturelles, Veranstaltungen, Begegnungen.


In Leipzig wird einem nicht langweilig. Aber es ist auch nicht so, dass ich ständig denke, ich müsste eigentlich irgendwo anders sein. Das gibt mir schon jetzt mehr Ruhe.


Der Umzug selbst war anstrengend. Für alle. Am anstrengendsten für meinen Partner. Ich habe total unterschätzt, wie viel Aufwand Zusammenpacken, Abbauen und Vorbereiten wirklich ist. Ich habe ihn sogar ein bisschen gebremst und fast belächelt, als er am Wochenende vorher schon Dinge abschrauben und verpacken wollte. Im Nachhinein tut mir das wahnsinnig leid. Wir haben es wirklich nur deshalb geschafft, alles rechtzeitig fertigzubekommen, weil er drangeblieben ist, Gas gegeben hat und sich unglaublich gekümmert hat. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.


Wir haben übrigens immer noch 34 unausgepackte Kartons. Die aus dem Keller, der Abstellkammer, mit all den Dingen, die man nicht täglich braucht. Zum Glück haben wir ein zweites Stockwerk mit vielen Dachschrägen. Dort verschwinden sie ziemlich geräuschlos aus dem Alltag.


Heute, viereinhalb Monate später, fühlt sich Leipzig schon ziemlich nach Zuhause an. Am allermeisten liebe ich den Blick aus unserer Wohnung. Über die Dächer. Bis zu unserer kleinen Wolkenfabrik. Und ich vermisse weniger aus Berlin, als ich gedacht hätte. Gleichzeitig bin ich froh, dass wir immer wieder dort sind. Zum Umsteigen, für Trainings oder einfach für einen Besuch.


Warum ich das alles erzähle? Weil dieser Umzug mein Jahr geprägt hat wie kaum etwas anderes. Schon die ersten Tage im Januar habe ich damit verbracht, mich zu fragen, wie bereit ich wirklich bin, einen Abschnitt Berlin hinter mir zu lassen.

Die Städteentscheidung, die Wohnungssuche, der Abschied, der Umzug. Unser ganzer Sommer stand unter diesem Thema. Auch, weil wir die Kita wechseln mussten und unsere Tochter das sehr deutlich gespürt hat, schon lange vor dem Umzug.

Der Herbst war dann Ankommen, Eingewöhnung, neue Routinen. All das hat nicht nur mein privates Leben geprägt, sondern auch mein berufliches Jahr stärker beeinflusst, als ich es Anfang 2025 hätte ahnen können.



Eine laaange Sommerpause wider Willen



Board & Beyond: der erste Whiteboard Facilitation

Gruppenkurs



Netzwerken in meinen Kalender-Lücken

Ich hatte mir dieses Jahr vorgenommen, möglichst viel im echten Leben da draußen zu Netzwerken und hab deswegen gleich im Januar mit drei schönen Events gestartet.


Sicht.Bar bei Mira Burgund: Wie immer ein inspirierendes Setting mit guter Laune und tollen Gesprächen.



Female Business Brunch: Eine tolle Location, super Essen, entspanntes Netzwerken, beeindruckende Speakerinnen und Speed-Networking. Ich habe mir noch auf der Heimfahrt direkt das Ticket für den Termin im Mai gesichert! Im Oktober hat es leider nicht geklappt, aber - tadaa! - beim ersten Termin im Januar 2026 bin ich sogar eine der Speakerinnen.



YouGrow-Netzwerk: Ein Nachmittag in einer super Location, und danach gleich Mitglied der sehr aktiven WhatsApp-Gruppe. Mega viele Angebote und Impulse.

Im Laufe des Jahres sind noch ein paar dazugekommen. Ein zweiter Female Business Brunch im Mai und die Female Business Night Ende November, das TCS Barcamp in Stuttgart (siehe unten) und ein Abend mit dem TAM Tribe in der TAM Akademie in Berlin.


TAM Akademie: von der Ersatzbank in die Stamm-Mannschaft



Last Minute Absage für unseren Italienurlaub

Geplant waren 2,5 Wochen in Italien. Apulien, genauer gesagt. Monopoli, um ganz genau zu sein.

Gebucht, gepackt, voller Vorfreude und dann saßen wir ein paar Stunden vor Abflug (um 7 Uhr wollten wir los in Richtung BER), mitten in der Nacht, mit unserem glühenden Kind im Bett und haben verzweifelt versucht, 41,6 Grad Fieber zu senken.

Zäpfchen, Fiebersaft, kalte Wadenwickel und den ärztlichen Notdienst an der Strippe.

Es war keine schöne, aber eine klare und sehr einfache Entscheidung: Wir fliegen nicht. Düdüm.


Aber es gab zum Glück ein Happy End:

  1. Unsere Kleine war zwei Tage später wieder komplett fit.

  2. Die Reiserücktrittsversicherung hat anstandslos gezahlt (Halleluja!).

  3. Unser Ersatzurlaub in Zadar, Kroatien im Mai war zwar kürzer aber auch wirklich toll.


Sieh selbst:



Sympatexter-Barcamp in Stuttgart: Judith endlich live getroffen!

Einer der schönsten Momente in 2025 für mich war das Barcamp von The Content Society in Stuttgart.

Eigentlich hatte ich gar nicht vor hinzufahren. Wir wären zu der Zeit in Italien gewesen. (Das fiel ja aus wegen Düdüm…) Wir mussten wenige Stunden vor Abflug absagen, weil unsere Tochter plötzlich hohes Fieber hatte.

Zwei Tage später ging es ihr wieder richtig gut. Und ich habe sehr spontan entschieden diesen Wink des Schicksals zu nutzen, nach Stuttgart zu fahren und endlich Judith Peters persönlich kennenzulernen.


Verrückt eigentlich. Ich bin seit 2018 in ihrer Community. Ohne sie wäre mein Blog vermutlich immer noch nur eine Idee. Und kein Projekt, das sich gerade mit großen Schritten auf die 350 Artikel zubewegt.

Es waren zwei unglaublich schöne Tage. Aber ein Moment wird mir ganz sicher für immer im Kopf bleiben. Die Sessionverteilung beim Barcamp. Ich trete nach vorne und sage: „Hallo, ich bin Franzi.“

Und sofort gehen zwei Hände hoch. 🙋🏻‍♀️🙋🏼‍♀️ Noch bevor klar war, worum es in meiner Session überhaupt gehen würde.

Ab zwei Interessierten findet eine Session statt. Und diese beiden waren einfach schon dabei. Ohne Inhalt. Ohne Titel. Ohne Pitch. Dieses kleine Zeichen war ein riesiges Kompliment. Es hat mich wahnsinnig gefreut. Und mich für die Session danach richtig beflügelt. Ich glaube, wir hatten eine richtig gute Zeit.




Kaum zu glauben: Seit 2018 blogge ich in der Community und erst jetzt haben wir uns endlich (!) persönlich getroffen. Das war so schön, liebe Judith!



Endlich ein eigener Arbeitsplatz (mit unglaublicher Aussicht)


Ein 1:1-Kunde, der mich wirklich umgehauen hat


Der Dorotheenhof: mein privates Herzensprojekt 2025




Was 2025 noch so los war:

(Zu klein für ein eigenes Kapitel und zu besonders, um es wegzulassen. Die klitzekleinen besonderen Momente in 2025)


Das hier war 2025 mein Beitrag mit der größten Reichweite Gut. Um ehrlich zu sein: Das war auch nicht besonders schwer. 😅 Ich habe dieses Jahr kaum klassische Posts oder Karussells gemacht und mich stattdessen eher mit Reels beschäftigt.




Podcast-Interview bei "Moin um 9"

Ich war zu Gast bei Jenny im Podcast "Moin um 9" und habe über die drei größten Workshop-Fails gesprochen, mit denen man garantiert seine Teilnehmenden vergrault. Und natürlich habe ich Tipps gegeben, wie man es besser macht. Den Podcast kannst du hier anhören.



Die 8. Blog-Dekade in The Content Society

Vom 11. bis 20. Februar 2025 war ich wieder Gastgeberin der achten Blog-Dekade bei The Content Sociaty. Trotz krankem Kind und Partner habe ich es geschafft, an zehn Tagen zehn Blogartikel zu veröffentlichen.

Mein Erfolgsgeheimnis: Bereits begonnene Artikel fertigstellen und Mobile-Apps wie Wix oder Canva nutzen. Du findest die 10 Artikel hier.





Mein 2025-Fazit


Worauf bin ich 2025 stolz?

  • Wir haben den Schritt nach Leipzig gewagt.

  • Ich habe mir viel Zeit für meine Tochter genommen, als es für sie besonders wichtig war. 

  • Ein Zeitschriften-Interview mit mir wurde veröffentlicht. 

  • Ich war in einem Podcast zu Gast.

  • Ich habe tolle Feedbacks für die Trainings bei der TAM Akademie bekommen.

  • Board & Beyond war ein riesengroßer Erfolg trotz magerem Launch. 

  • Ich unterstütze den Dorotheenhof Mescherin ehrenamtlich und habe eine tolle Website gebaut.


Was waren meine besten Entscheidungen 2025?

  • Board & Beyond auch mit zwei Teilnehmerinnen durchzuziehen.

  • Zum Barcamp nach Stuttgart zu fahren, auch wenn das Übernachten ohne Mama für meine Tochter noch wirklich neu und anstrengend war.

  • Spontan für die TAM nach Leipzig zu fahren und für eine erkrankte Kollegin einzuspringen.


Was habe ich über mich gelernt?

  • Wenn ich zu wenig vorhabe, meine Ziele zu niedrig stecke, komme ich nicht so wirklich in Fahrt. Wenn sie zu groß sind und nicht schaffbar scheinen, gehe ich auch nicht los. Ich muss noch die goldene Mitte finden.

  • Eine Jahresplanung ist aktuell nicht das richtige für mich. Ich versuche es in 2026 mal mit dem 12-Wochen-Jahr

  • "Wissen, können, machen sind drei verschiedene Sachen." und mein Schwachpunkt in 2025 war eindeutig das MACHEN.


Was habe ich zum ersten Mal erlebt oder gemacht?

Ich liebe diese Frage zum Jahresende:

Was habe ich in diesem Jahr zum allerersten Mal gemacht? ✨


Mit zunehmendem Alter wird das ehrlicherweise anspruchsvoller.

Am Anfang unseres Lebens passiert gefühlt jeden Tag etwas zum ersten Mal.

Ich sehe das gerade bei meiner Tochter.

Und weiß gleichzeitig: Nächstes Jahr ist vieles davon schon Routine.


Genau deshalb mag ich diese Frage so.

Sie ist eine Einladung, jedes Jahr ganz bewusst neue erste Male zu suchen.


2025 gab es davon einige.


Zum Beispiel einen Urlaub,

den wir sehr knapp abgesagt hätten,

weil unsere Tochter krank war

und der dann doch stattgefunden hat. 🧳


Meine erste Drei-Generationen-Bergtour.

Mit meiner Mama, meiner Schwester und meiner Tochter. 🏔️


Ich habe 2025 zum ersten Mal eine eigene kleine Ausbildung entwickelt.

Für Facilitation mit virtuellen Whiteboards.

Der Kurs heißt Board & Beyond

und wird 2026 ausschließlich für Unternehmen buchbar sein.


Ich bin 2025 auch zum ersten Mal mit meiner eigenen Familie umgezogen.

Okay, streng genommen bin ich das schon einmal.

Da war ich allerdings fünf Jahre alt

und organisatorisch eher wenig involviert.

Das zählt für mich also nicht. 😅


Und ich habe 2025 zum ersten Mal ein Zeitschrifteninterview gegeben.

Entstanden ist das übrigens durch einen Blogartikel. ✍️


Und ich hab zum ersten Mal einen fremden Insta-Account übernommen und für ein anderes Business eine Website erstellt. Gut geworden? Sieh selbst!


Manche erste Male sind laut.

Andere eher leise.

Aber alle erinnern mich daran,

dass sich Dinge bewegen

auch dann, wenn es sich zwischendurch nicht so anfühlt.



Wofür bin ich 2025 dankbar?

  • Well... ehrlich gesagt vor allem für meine Rücklagen aus der Zeit vor meiner Elternzeit. Sie haben mir den Arsch gerettet und geholfen, das wirtschaftlich schwierige Jahr gut zu überstehen. 

  • Für unsere neuen Nachbarn, die uns das Ankommen in der neuen Stadt so viel leichter machen.

  • Dafür, dass meine Tochter sich in der neuen Kita so wohlfühlt.

  • Für die Unterstützung durch meinen Partner, der auch in diesem Jahr meine Entscheidung selbständig zu arbeiten nie angezweifelt oder infrage gestellt hat.


Was waren meine größten Herausforderungen 2025?

  • Mich selbst motivieren, auch wenn schon wieder ein Angebot nicht angenommen wurde.

  • Die weggebrochene Aufträge und verlorene Kontakte nach der Elternzeit verschmerzen. Ich hab mir den Start nach der Unterbrechung leichter vorgestellt.

  • Die viele Tage, die ich spontan nicht arbeiten konnte wegen Kita-Verweigerung, Umzug, Eingewöhnung, Krankheit.

  • Mein fehlender Arbeitsplatz. Jetzt einen zu haben und so gestalten zu dürfen, wie ich mag, gibt mir echt Energie.


Was bleibt in 2025 zurück?

  • Schlecht genutzte Zeit (hat irgendjemand Doomscrolling gesagt?)

  • Kita-Verweigerung (das machen wir jetzt nicht mehr, ok?)

  • Firmen, die meine Preise unangemessen drücken wollen (Alles, was recht ist, aber ich verramsche doch meine Lebenszeit nicht zum Spottpreis!)

  • Zu viele Pläne und zu wenig Umsetzung. In 2026 gibts realistische Pläne und dann wird umgesetzt und dann wird ausgewertet und dann von vorn. Ich denke, ich habe meine Lektion gelernt, liebes 2025.



Was sind meine Ziele und Pläne für 2026?


Was wird 2026 anders?

  • Im Februar findet mein 4-Wochen-Kurs CS Groupie zum letzten Mal statt. Vielleicht macht er Platz für ein neues Gruppenformat. Möglicherweise werde ich mich in 2026 aber auch ausschließlich auf meine 1:1-Begleitung und Unternehmens-Trainings fokussieren.

  • Ich biete "Board & Beyond" nicht als offenen Kurs, sondern nur für Unternehmen an.

  • Ich möchte Netzwerk-Events noch strategischer nutzen, um vor allem hier in Leipzig neue Kontakte zu knüpfen und Trainingsaufträge zu generieren.

  • Ich möchte wieder durchgehend regelmäßig bloggen und so sichtbar sein. Ein Artikel pro Woche ist mein Ziel. Ich werde auch wöchentlich auf LinkedIn präsent sein und alle 14 Tage meinen Newsletter „Konfetti+Kontext“ versenden.

  • Ich werde meine Preise leicht anpassen, damit mein Business nachhaltig für mich funktioniert und auch die gestiegenen Kosten abdeckt. Das heißt nicht, dass ich random überall ne Null dranmache, aber auch so etwas gehört zum Business dazu.

  • Auch wenn meine Selbständigkeit grundsätzlich nicht zur Disposition steht, bin ich offen für interne Trainer-Positionen wie z. B. Elternzeit-Vertretungen oder Interim-Stellen.



Das werden meine Abenteuer 2026:

Ich habe Italien-Sehnsucht! Wir brauchen also unbedingt einen Urlaub am Meer mit viel Gelato und Vino!

Ich plane zwei Wander-Wochenenden: einmal mit einer Freundin die nächste Etappe des 66-Seen-Wanderweges um Berlin und einmal ein 3-Generationen-Wander-Wochenende mit meiner Tochter und meiner Mama.

Ich fahre auf ein Retreat und bin schon so gespannt.

Ich möchte im Herbst an einem 10-km-Lauf teilnehmen. Wahrscheinlich am Leipzig Run oder beim Mitteldeutschen Marathon.


Diese größeren Projekte plane ich 2026:

  • Ich werde mein 2026 komplett nach dem Prinzip des „12-Wochen-Jahr" planen und sehen, ob das für mich besser funktioniert als die klassische Jahres- und Quartalsplanung.

  • Ich möchte für das Thema Whiteboard Facilitation eine deutschsprachige Community aufbauen.

  • Ich möchte eine Workation mit Kind machen.

  • Ich möchte kostenfreie Masterclasses zu unterschiedlichen Workshop-Design-Themen geben. Wie genau muss ich noch erarbeiten.

  • Ich möchte in meinem ersten 12-Wochen-Jahr ein neues Angebot zum Thema Teamworkshops konzipieren. Konkret soll es ein Sparring-Angebot für Führungskräfte sein, die einen professionellen Teamworkshop planen und durchführen und keine externe Moderation in Anspruch nehmen wollen / können.


So kannst Du in 2026 mit mir zusammenarbeiten:


Meine Angebote findest Du in der aktuellsten Version hier: https://www.franziska-blickle.com/angebot




So, kann 2026 jetzt bitte endlich losgehen?


Das neue Jahr steht vor der Tür. 365 Tage. Unzählige Dinge werden passieren. Geplant und ungeplant. Schöne und doofe Überraschungen. Erfolge. Und Momente, in denen man sich wieder aufrappelt

und das Krönchen richtet. 👑


Ich freue mich sehr darauf.


Das Wort, das mich 2026 begleiten soll, ist MACHEN.


Eine Sache ist dieses Mal anders als in den vergangenen Jahren. Ich plane nicht mehr das ganze Jahr.

Sondern sogenannte 12-Wochen-Jahre.


Ich werde mich deutlich stärker auf meine Workshop Design 1:1-Begleitung fokussieren.


Ich will 2026 unbedingt wieder nach Italien.

Und ich möchte in Leipzig so richtig ankommen. Mit allem, was dazugehört. Lieblingsorte. Lieblingsmomente. Lieblingsmenschen.


Liebes 2026. Ich freue mich auf Dich. 💛


Darauf freue ich mich besonders im ersten Quartal... Verzeihung! In meinem ersten 12-Wochen-Jahr:

  • Im Januar bin ich gleich 5 Tage beim Retreat von Gretel Niemeyer: Slow Down 2 Boss up

  • Im Februar startet zum letzten Mal mein Gruppenkurs "CS Groupie"

  • Am 13. Januar gebe ich ein virtuelles Training zum Thema Storytelling im Business

  • Am 14. Januar 2026 bin ich als Speakerin beim Female Business Brunch.

  • Am 23. Januar 2026 ist das nächste (kostenfreie) Whiteboard Meetup. Fokusthema diesmal ist das Whiteboard von ZOOM.

  • Ich feiere im Februar meinen 40. Geburtstag.



Mein Wort für 2026: MACHEN.

Wissen, Können, Machen sind drei verschiedene Sachen.


Dieser Satz ist mir ganz am Ende von 2025 vor die Füße gefallen.

Danke an meine Trainerkollegin Zoe Hille,

die ihn in einer Checkout-Runde eines Führungskräftetrainings einfach so rausgehauen hat. ✨


Als Du angekündigt hast, dass dieser Satz für Dich lebensverändernd war,

habe ich innerlich kurz mit den Augen gerollt.

Und dann ist in meinem Kopf ein Licht angegangen.


Falls Du jetzt denkst:

Na ja Franzi, das ist jetzt keine krasse Neuigkeit,

dann hast Du völlig recht.


Und gleichzeitig wissen wir beide,

dass manche Dinge hundert Mal an uns vorbeiziehen

und erst beim hundertundersten Mal

an genau der richtigen Stelle landen.


Wissen, Können, Machen sind drei verschiedene Sachen.


Ich bin in meiner Selbstständigkeit beim Wissen ziemlich gut.

Und ich glaube auch, dass es am Können nicht hapert.


Aber das Machen

das ist meine Achillesferse.


Ich plane gern.

Sehr gern.

Und sehr gründlich.


Und ziehe den Plan dann nicht immer

gegen alle Widerstände durch.

Also wirklich zu machen. Das will ich 2026 ändern. Deshalb ist mein Wort für das neue Jahr ganz schlicht: Machen.





 
 
 

1 Kommentar


Andrea Be.
31. Dez. 2025

Liebe Franzi, wow! Mein erster Jahresrückblog,den ich für 2025 lese.

Ich find ihn klasse. Ich mag, wie du schreibst, was dir wichtig ist und wie du reflektierst. Und ich hab Mitgefühl für: „Wissen-können-machen. Ich wünsch dir viel Erfolg. Alles Liebe, Andrea

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