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Mein Februar 2026 – ein großartiger Monat für...

Ich kenn viele , die den Februar nicht mögen. Ich glaub Februar und November teilen sich den letzten Platz in der Monats-Begliebtheits-Liste. Manche ziehen den November vor, weil es da wenigstens schon Plätzchen und Glühwein gibt. Bei anderen liegt der Februar eine Nasenspitze vorn, weil es schon wieder etwas heller ist und die Chance auf Krokusse besteht. Oder heißt es krokanten? Egal!


Ich mag den Februar. Ich hab da Geburtstag. Ja, das ist Wettbewerbs-Verzerrung, aber gerade dieses Jahr hat der Februar sich noch mit anderen Highlights ins Zeug gelegt. Lies selbst.



Der Februar war ein großartiger Monat …


… um 40 zu werden.


Seit Anfang des Monats bin ich 40 – und ich muss sagen: Es fühlt sich gut an.


Die Wochen davor und ehrlich gesagt auch noch zwei, drei Wochen danach habe ich schon ein bisschen nachgedacht. Über das Älterwerden. Darüber, wie ich früher eigentlich gedacht habe, mit 40 zu sein. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: Ich habe mir weder als Kind noch als Jugendliche vorgestellt, wie ich mit 40 sein würde. Das war damals einfach so alt, dass es außerhalb meines Horizonts lag.


Ich hatte eine ziemlich konkrete Vorstellung davon, wo ich mit Mitte 20 stehen würde. Auch 30 war greifbar. Aber 40? Nope.


Jetzt bin ich aus Teenager-Perspektive vermutlich ein alter Mensch, allerdings fühle ich mich kein bisschen so. Zum Glück. Ich weiß, dass noch unglaublich viele schöne Dinge vor mir liegen. 💛


Was sich verändert hat: Ich priorisiere anders. Eine Sache, die mir sehr wichtig geworden ist, ist, meinen Körper gesund und fit zu halten. Und da merke ich, dass ich ganz anders darüber nachdenke als vor zehn oder zwanzig Jahren.


Meinen Geburtstag selbst habe ich ganz unaufgeregt und entspannt mit meinem Partner und meiner kleinen Tochter verbracht. Wir haben einen Ausflug nach Bad Schandau gemacht, dort ein herrliches Frühstücksbuffet genossen und sind dann durch die verschneite Landschaft erst mit der Fähre und dann mit dem Zug wieder nach Hause gefahren. ❄️



Die obligatorische Torte gab es ein paar Tage später – natürlich mit buntem Konfetti. 🎉



Und ich habe aus so unterschiedlichen Ecken schöne Wünsche bekommen, dass sie für das nächste Jahr – ach was sage ich – für das nächste Jahrzehnt reichen. 🥳





… für einen Besuch bei den Familien.



Im Februar waren wir wieder bei meiner Schwiegerfamilie in der Uckermark und bei meiner Familie in München. Beide Besuche haben wir diesmal bewusst ruhig und entspannt angehen lassen.


Es ging gar nicht darum, möglichst viel zu unternehmen oder große Ausflüge zu machen. Sondern einfach darum, Zeit miteinander zu verbringen.


Was ich im Rückblick besonders lustig finde: Zwischen zwei sehr unterschiedlichen Bildern lagen gerade einmal neun Tage.


Erstmal der Anblick der komplett zugefrorenen Oder, auf der die Eisbrecher unterwegs waren.


Die zugefrorene Oder
Die zugefrorene Oder

Und auf der anderen Seite, nur neun Tage später, unser erster Biergartenbesuch zwischen Krokussen und Schneeglöckchen. 🌱🌷


Dieser Februar hat wirklich gezeigt, wie schnell der Übergang vom Winter in den Frühling passieren kann.


Genau eine Woche später.
Genau eine Woche später.


… für eine Stadtführung in Leipzig.



Im Februar war mein Papa zu Besuch und wir haben eine grandiose Stadtführung gemacht.


Ich liebe das Konzept der Free Walking Tours. Du kommst zur verabredeten Zeit an den Treffpunkt, das Ganze kostet erstmal nichts und am Ende der Tour bezahlst Du einfach das, was es Dir wert war.


Ich habe noch nie eine Tour erlebt, die nicht so interessant und lustig war, dass ich mit großer Freude mindestens den Preis einer normalen Stadtführung gegeben hätte – wahrscheinlich sogar mehr.


Ich habe diese Art von Stadtführung schon in vielen Städten gemacht:


• Kopenhagen

• Bratislava

• Berlin

• Prag

• Palermo

• Amsterdam


… und jetzt eben auch in Leipzig.


Dreieinhalb Stunden lang hat uns Florian mit so unfassbar viel Wissen versorgt, dass ich ziemlich sicher bin, dass ich mir nur einen Bruchteil davon merken konnte. 🤯


Und trotzdem wird es reichen, um bei zukünftigen Besuchen immer mal wieder mein kleines Angeberwissen auszupacken.




… für eine Faschingsüberraschung.



Ich bin kein Faschingsmuffel, aber auch kein besonders großer Faschingsfan. Und dass ich das letzte Mal auf einer Faschingsparty war, ist ehrlich gesagt ziemlich lange her.


Aber mit Kindern bekommt dieses ganze Verkleiden und in eine andere Rolle schlüpfen plötzlich wieder einen ganz eigenen Charme.


Unsere Tochter ist im Kita-Fasching als Bienchen gegangen. 🐝


Kurz bevor ich sie abgeholt habe, ist mir eingefallen, dass ich irgendwo auch noch ein Bienenkostüm in meiner Größe haben müsste. Ich habe ein bisschen gesucht – und tatsächlich auf die Schnelle gefunden.


So kam es, dass die große Biene die kleine Biene aus der Kita abgeholt hat. 🐝🐝




… für länger werdende Tage.



Ich genieße es gerade sehr, dass die Tage wieder länger werden. Am besten gefällt mir, dass es morgens wieder hell ist, wenn wir aufstehen.


Mittlerweile scheint sogar wieder die Sonne in unser Schlafzimmer, bevor wir aufwachen. ☀️


Ich weiß natürlich auch, dass das bedeutet, dass wir irgendwann wieder bei Helligkeit schlafen gehen – und das finde ich im Sommer ehrlich gesagt immer ein bisschen komisch.


Deswegen genieße ich jetzt gerade diese Zeit besonders: die Wochen, in denen mein Tagesrhythmus und das Licht so gut zusammenpassen.


Der Himmel über der Galopprennbahn
Der Himmel über der Galopprennbahn


… für ein Hallen-Lauftraining.



Im November habe ich mich für einen Laufkurs bis April angemeldet. Die Idee dahinter: Ich spiele seit Jahren immer das gleiche Spiel.


Irgendwann im März denke ich mir: Oh, das Wetter wird wieder schön, ich sollte öfter laufen gehen. Dann schiebe ich es Woche für Woche vor mir her. Und plötzlich ist September und ich denke mir: Na ja, im Herbst und Winter brauchst Du auch nicht mehr anfangen.


Diesen Teufelskreis wollte ich dieses Jahr unbedingt durchbrechen.


Seitdem renne ich jetzt jeden Dienstagabend von 18 bis 19 Uhr durch den dunklen Park. 🏃🏻‍♀️


Im Februar gab es eine kleine Überraschung: Wir durften kurz in die Leichtathletikhalle. Das ist eigentlich etwas Besonderes – da kommt man normalerweise nicht einfach so rein – aber unsere Trainer haben da wohl ganz gute Kontakte.


Es war ziemlich witzig, neben verschiedenen Jugendkadern zwei Runden auf der Bahn zu drehen.


Danach haben wir uns wieder warm angezogen und sind draußen zurück zu unserem Ausgangspunkt gelaufen.




… um in sieben Tagen sieben Blogartikel zu veröffentlichen.



Wenn ich im Sommer 2020 gewusst hätte, was meine Bloggerinnen-Freundin Jette und ich da anstoßen, als wir unsere kleine Aktion gestartet haben, in zehn Tagen zehn Blogartikel zu veröffentlichen, ich weiß nicht, ob wir das damals so locker gemacht hätten.


Wir fanden die Idee damals einfach wahnsinnig lustig – und haben damit auch unsere Blog-Mentorin Judith beeindruckt.


Sie hat das Konzept später für ihre Blogger-Community The Content Society übernommen. In diesem Rahmen hat die Blog-Dekade jetzt schon zum zehnten Mal stattgefunden. 🎉


Während dieser zehn Tage arbeiten wir ganz bewusst an unserem Blog.


Ich hatte mir vorgenommen, zehn Artikel zu veröffentlichen, die schon länger in meinem Entwurfsordner schlummern. Am Ende sind es sieben geworden.



Und ehrlich gesagt bin ich darauf ziemlich stolz.


Denn parallel habe ich jeden Morgen um 8:30 Uhr das sogenannte „Ideengewitter“ moderiert. Diese tägliche Stunde gehört für viele aus der Community fest zur Blog-Dekade dazu – und muss natürlich auch erst einmal Platz im eigenen Arbeitstag finden.





… für einen Gruppenkurs.



Ich mache diesen Februar zum letzten Mal meinen Gruppenkurs „Concept Sparring Groupie“.


Den ersten Durchlauf habe ich 2023 relativ spontan gestartet. Die Grundidee ist geblieben: In vier Wochen ein fertiges Workshop- oder Trainingskonzept entwickeln.


Trotzdem habe ich das Gefühl, dass jetzt der richtige Moment ist, um dieses Kapitel zu schließen.


Auch diesmal kommen wir wieder gut voran.


Und ich genieße diese Runde gerade sehr, denn ich habe eine sehr kleine Gruppe – genau genommen eine Teilnehmerin.


Man könnte also auch sagen: Ich gebe gerade das günstigste 1:1-Coaching, das ich jemals verkauft habe. 😄


Aber ehrlich gesagt ist mir das völlig egal. Sandra ist sehr zufrieden und mir machen die Sessions mit ihr großen Spaß.




… für drei intensive Eins-zu-eins-Begleitungen zur gleichen Zeit.



Normalerweise vergebe ich pro Monat eine Eins-zu-eins-Begleitung für mein Concept Sparring.


Jetzt hat es sich aber so ergeben, dass ich von Januar bis März parallel drei Kundinnen begleite.


Und das ist in manchen Wochen tatsächlich ganz schön intensiv.


Auf der anderen Seite genieße ich es sehr. Denn die Themen und Herausforderungen sind genauso unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der drei Frauen.





… für einen mutigen Entschluss.



Am 26. Februar 2026 fiel der Startschuss für meine Anti-Challenge:

Ich sammle 99 Absagen.


Die Idee dazu entstand einen Tag vorher – in einem Mastermind-Call, den ich fast abgesagt hätte.


Ich habe mein Lied von der „schwierigen“ Akquise gesungen. Davon, dass ich eigentlich wieder mehr Trainings geben möchte. Am liebsten in Präsenz. Und bitte ohne stundenlange Anreise.


Seit unserem Umzug heißt das für mich:

Leipzig, Halle, Erfurt, Dresden, Berlin – und alle kleineren Städte dazwischen.


Was dafür nötig wäre, weiß ich längst:


• Netzwerk reaktivieren

• Unternehmen anschreiben

• neue Kontakte knüpfen

• darüber sprechen


Kurz: raus aus dem Schneckenhaus. 🐌


Und genau da kam der Gedanke:

Was wäre, wenn ich das Spiel einfach umdrehe?


Statt aus Angst vor Absagen die Zusagen zu verhindern, werde ich Absagen sammeln.


Mein Ziel: 99 NEINs.


Wenn ich mir 99 Absagen abhole, habe ich garantiert mit genug Menschen gesprochen, geschrieben und angeklopft. Und ehrlich gesagt: Es wäre doch wirklich verhext, wenn dabei nicht auch ein paar JAs entstehen würden.


Also läuft seit letzter Woche mein Experiment:

NeunundNEINzig Absagen.


Ich begleite das Ganze öffentlich auf meinem Blog, bei Instagram und bei LinkedIn.



Stand heute:

Tag 7 – Neins: 0/99.


Da ist also noch Luft nach oben.


Der offizielle Anfeuerungsruf für dieses Projekt lautet übrigens:

Hell No! 💛



Und diese Glimmer-Momente will ich auch noch festhalten, denn der Februar war auch ein großartiger Monat, ...



... für einen Regenbogen über Leipzig.



für eine Franzi-Karikatur.


für selbstgemachte Spätzle.


für das nächste Upgrade der Küche.



Ich freue mich im Februar auf:


• das Frühlingserwachen mit Schneeglöckchen, Krokussen und Tulpen

• uns wieder Blumen in die Wohnung zu holen

• den ersten Spielplatznachmittag ohne dicke Jacke

• bei offenem Fenster arbeiten zu können

• ein Wiedersehen mit vielen tollen Kolleg:innen beim TPN One Space

• eine Netzwerkveranstaltung mit anderen Trainer:innen bei der TAM Akademie

• ein Leadership-Training auf der Hirschburg in Königswinter

• dass ich Tante werde

• einen Tag, an dem ich mein nächstes 12-Wochen-Jahr plane und die letzten zwölf Wochen ein bisschen feiere

• ein Wiedersehen mit einer ehemaligen Kollegin nach vielen Jahren

• die Fortschritte bei meinem 99-Absagen-Experiment

• ein Podcast-Interview

• den ersten Kaffee draußen in der Sonne vor dem Kaffeefräulein ☕️




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Ich freu mich auf dich!



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