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  • AutorenbildFranziska Blickle

Meine wichtigsten Tipps zur Zeitplanung im Workshop

Aktualisiert: 22. Juni 2023

Einen passenden und stimmigen Zeitplan für einen Workshop zu erstellen, ist an sich schon eine Herausforderung. Wirklich Next Level ist es, ihn tapfer einzuhalten und Level 3 ist, ihn von Anfang an so zu gestalten, dass er flexibel anpassbar bleibt.

 

Hier kommen die vier Tipps, die ich gern von Anfang an gekannt hätte.


1.) Plane ausreichend Puffer ein


Plane vor und nach größeren Themenblöcken kleine Puffer ein, die für offene Fragen genutzt werden können oder mit der Pause verschmelzen, wenn alles klappt wie geplant.


Falls etwas anders läuft, stehen sie dir als Ausgleich zur Verfügung, damit du nicht insgesamt hinterherhinkst.



2.) Rechne genau


Wenn du aus Erfahrung weißt, dass eine bestimmte Übung oder Methode immer in 20 Minuten funktioniert, ist das super.

Wenn du etwas Neues planst, rechne lieber genau!


Und mit genau meine ich, dass du wirklich minutengenau überlegst, wie lange du brauchst, um eine Übung zu erklären, die Gruppen in die Breakouträume zu schicken, sie arbeiten zu lassen, jede Gruppe ihr Ergebnis kurz vorstellen zu lassen und die restlichen Fragen zu beantworten oder eine kleine Diskussion zu moderieren.


Oder ich meine, dass du wirklich ausrechnest, wie lange ein Check-in, bei dem jeder 1 Minute sprechen darf, bei 18 Personen und mit 3 Minuten Einführung dauert.


Natürlich geht es immer mal eine Minute schneller oder langsamer, aber sich hier zu vertun, einfach, weil man die Zeit nicht mal grob überschlägt, ist wirklich ein sehr vermeidbarer Fehler.


3.) Überleg schon vor dem Training, was du wie kürzen könntest


Im Training wirst du viele Entscheidungen spontan treffen müssen. Wenn du schon weißt, wie du eine Übung abkürzen kannst, ohne das Ziel des Abschnitts zu gefährden, wird dich das im Fall der Fälle sehr entlasten.


Als Beispiel:

Du machst statt 5er-Gruppen 3er-Gruppen, die mit weniger Zeit auskommen und lässt dann nicht jede Gruppe alle Ergebnisse vorstellen, sondern eine Gruppe startet und dann wird reihum jeweils ein Punkt ergänzt. Gleiches Ergebnis, aber in Summe etwas flotter.



4.) Überleg dir schon vor dem Training, was du weglassen oder nachreichen kannst.


Was gibt es, das im aller größten Notfall wegfallen oder z.B. als Arbeitsauftrag oder Zusatzinput per Video nach dem Training stattfinden kann?


Auch hier ist meine Empfehlung, dir das schon vorher zu überlegen, damit du im Workshop Optionen hast. Im Detail kennst in der Regel nur du deinen Plan - meist ist es im Notfall besser etwas wegzulassen, als durch alle Punkte atemlos im Schweinsgalopp zu hetzen.



 

Hier findest du meinen Kurzinput (2:52 min) zum Thema Zeitplanung auf Youtube:

 

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