• Franziska Blickle

Newsletter - geht das auch NewsBetter?

Auch Datenmüll ist Müll und darum möchte ich, dass mein monatliches EMail-Update die elektronische Postkarte ist, die jeder gerne liest und nicht der Supermarkt-Flyer, der direkt ins Altpapier fliegt!


Nur...wie mache ich das? Hoffentlich so:


Wie alles begann:


Einen eigenen Newsletter ins Leben zu rufen war im Februar das letzte gemeinsame Abenteuer meiner Mastermind-Gruppe "NextLevel". Nicht so einfach an alles zu denken! Ich sage nur DGSVO und Double-OptIn! Und diese vielen Fragen:

  • Welchen Anbieter nehme ich?

  • Wie oft möchte ich schreiben?

  • Über was möchte ich schreiben?

  • Und wer liest das eigentlich?

Sich da gemeinsam durchzuarbeiten, sich austauschen zu können und vor allem gemeinsam ins Umsetzen zu kommen hat gut getan und Spaß gemacht!

|| Mein allererster Newsletter - noch im alten Look! ||

Ich habe damals beschlossen, das ganze eher spielerisch und abenteuerlustig zu sehen, erstmal nicht zu viel (und vor allem nicht zu viele) zu erwarten und einfach alle, die sich für mich, meine Gedanken und mein (Business-)Leben interessieren auf dem Laufenden zu halten.

Frei nach dem Motto "Was war? Was ist? Was wird?" gibt es Antworten auf genau diese Fragen kurz, knackig und unterhaltsam am Monatsende per Email. Und weil ich selber ein absolut visueller Typ bin spare ich inzwischen auch nicht mehr mit Fotos!

Den ersten Look hab ich übrigens sehr schnell gemeinsam mit meiner Webseite geändert und bin damit ziemlich zufrieden.

Hier im Vergleich der Header für das Februar-Update (alt) und für das März-Update (neu):


Und jetzt ?


Hätte eigentlich ewig so weitergehen können, oder? Klar, hätte es! Und gleichzeitig hatte ich Lust nochmal einen liebevoll kritischen Blick auf das ganze Konstrukt zu werfen. Da kam der Online-Kurs "NewsBetter" von Judith „Sympatexter“ Peters wie gerufen!


Woche 1: Basics


Am Anfang war das Wort! Ach quatsch, am Anfang war Status-Quo-Analyse und Recherche:

  • Welche Newsletter lese ich selbst gern und warum?

  • Welche öffne ich gar nicht? Was bringt mich dazu mich von einer Liste wieder abzumelden?

  • Welches Ziel habe ich denn mit meinem Newsletter?

  • Wen möchte ich informieren und wie oft?

  • Duze oder sieze ich? Wie persönlich möchte ich werden?


Für mich steht jetzt (erstmal) fest:

  • Bei mir soll es kurz & knackig, informativ & unterhaltsam, persönlich und auf jeden Fall "per Du" sein.

  • Ich schreibe einmal im Monat - immer mit kleinem Rückblick, einem aktuellen Thema und einem kleinen Blick in die Zukunft.

  • Ich will es bunt und bebildert.

  • Ich schreibe für alle, die sich für mich als Trainerin, für meine Trainingsthemen (Leadership, Kommunikation und Selbstmanagement), für meine Trainingsmethoden (erfahrungsbasiert, interaktiv und liebevoll visualisiert) interessieren und auf dem Laufenden sein wollen - von Familie bis Kunden.

  • Ich selbst verabscheue alle Newsletter, die mich weder informieren noch unterhalten, sondern mir nur etwas verkaufen wollen - im schlimmsten Fall noch mit einem reißerischen Betreff wie "Damit Du endlich Erfolg hast!" oder "Wärst Du auch gerne glücklich, Franziska!?" - wird's bei mir in 1000 Jahren nicht geben!

Woche 2: Setup


In Woche 2 war die Technik dran: alle relevanten Themen rund um den Datenschutz, die Wahl des richtigen Anbieters, die Erstellung der Formulare und Listen, die Einbindung in die Webseite und natürlich auch Inhalt und Look der Anmeldeseite.

Ich hab ja gedacht, nachdem ich schon einen Newsletter habe und auch mit dem Setup ganz zufrieden bin wird die Woche eher easy (nachdem ich bei einem Outdoor-Training in den Bergen rumgeklettert bin kam mir das ganz gelegen)...aber weit gefehlt.


Die Infos und Tricks im Kurs waren wirklich umfassen und die Hinweise zur Umsetzung so auf den Punkt, dass ich mein ganzes System nochmal überarbeitet habe:

  • eine richtige Anmeldeseite und eine reine Landing-Page mit allem drum und dran und an den richtigen Stellen verlinkt ✔️

  • alle Formulare und Bestätigungsmails neu aufgesetzt (endlich auf deutsch und in nem netten Design) ✔️

  • alle Anmelde-Optionen auf den Sub-Seiten meiner Website neu eingebunden ✔️

Woche 3: Content


Wenn technisch alles sitzt kommt als nächstes die Frage "Was schreib ich denn?". Ich bin froh, dass ich das im Großen und Ganzen schon für mich beantwortet habe.


Aber auch diesmal gibts noch einiges an Input, der mich weiterbringt:

  • Was gehört in den Newsletter, was eignet sich eher für einen Blog-Artikel und was packe ich in eine automatisierte Begrüßungsmail oder EMail-Serie (so es eine gibt...ich habe eine in der Schublade liegen, finde es aber aktuell nicht so passend)?

  • Was "produziere" ich denn ohnehin an "Schon-da-Content" für meine Facebook-Posts, Instagramm-Beiträge und Blogartikel?

  • Was beschäftigt mich gerade? (Denn manchmal schreibe ich in erster Linie für mich um zu sehen was ich denke.)

  • Welche Themen sind aktuell? Auf welche habe ich vielleicht unerwartete oder unerwartet viele Reaktionen bekommen?

  • Worüber schreibe ich gern und mühelos?

  • Wie möchte ich meine Webseite, meinen Blog und den Newsletter miteinander verbinden?

Woche 4: Newsletter


"NewsBetter" ist sowohl für Teilnehmer*innen, die bereits einen Newsletter haben und solche, die endlich damit starten möchten. Viele werden also in Woche vier ihren ersten Newsletter verschicken und ich kann so gut nachvollziehen wie aufregend das ist und fiebere mit!


Ich selbst werde ausnahmsweise nicht pünktlich zum Monatsende mein Juli-Update verschicken, sondern auch bis kommende Woche warten (es gibt bestimmt nochmal tolle Impulse, die ich gern einarbeiten möchte).


Wenn Du lesen willst wie das ganze aus- und dann natürlich weitergeht, kannst du dich hier eintragen: Mein Update

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Franziska Blickle: 

Trainerin für Kommunikation, Leadership und Selbstmanagement, in Berlin daheim und europaweit unterwegs

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