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  • Franziska Blickle

Mein Juli 2019

Aktualisiert: 27. Aug 2019

Sommerloch anyone? Ich tatsächlich nicht! Auch wenn ich mehr als bereit gewesen wäre meine Tage am See damit zu verbringen die Seele baumeln zu lassen und auf den Horizont zu starren. Vielleicht ja dann im August. Hier aber erstmal eine kleine Reise durch den Juli zu meinen kleinen und großen Höhepunkten:

➼ Kultur Pur


Dass ich nicht nur meine aktuelle DAHEIM-Stadt Berlin sehr mag, sondern auch oft und gern in meinem DAHOAM, also in München bin, ist kein Geheimnis. Besonders schön finde ich es, wenn es konkrete Anlässe gibt und im Juli gab's da sogar mehrere:


Das bayerische Kultstück "Brandner Kasper" auf der Oberammergauer Bühne? Müssen wir sehen!

FIVA und Granada rocken zusammen das Tollwood-Zelt? Aber unbedingt! Vor allem wenns die Karten schon zum Geburtstag gab und die Vorfreude somit seit Februar wächst und wächst und wächst.

Klassik am Odeonsplatz? Aber dann bitte im Abenteuermodus mit bedrohlicher Regenkulisse und alle im "Mach mich nicht nass!"-Outfit.


➼ Tipps die gut ankommen :)


Ich hab Anfang Juli auf meiner Facebook-Seite "5 Tipps für das spontane Visualisieren an Flipchart oder Whiteboard" und nicht mit der Resonanz und dem positiven Feedback gerechnet, was zurückkam.

Meist postet man ja doch so vor sich hin in der Hoffnung, dass das für irgendjemand "da draußen" nützlich oder zumindest unterhaltsam ist.


Ich hab gemerkt wie sehr es mich beflügelt dann auch zu erfahren, dass es gelesen, ausprobiert und wieder geteilt wird! Schöner Moment!


➼ Summerschool statt Sommerloch...


Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mich zu meinem ersten Online-Kurs angemeldet und ich hatte ehrlicherweise keinerlei Erwartungen. Gar keine! Was ich dann aber erlebt habe - an Input, an Community und vor allem an wirklicher Umsetzung - hat mich umgehauen und mir eine neue Welt eröffnet.

Dieses Jahr habe ich versucht mir von Mitte Juli bis Mitte August etwas Zeit freizuhalten und mich gleich für mehrere Kurse der SOMBA Summer School 2019 angemeldet. Und so verbringe ich gerade einen Großteil meiner Tage mit

  • Festplatte entmüllen, aufräumen, strukturieren und Daten sichern mit "Festplatten Fengshui" von Paper.Minimalist

Clean Desktop Policy
  • Newsletter lesen, vergleichen, analysieren und Ideen sammeln um mein Monats-Update zu einem "NewsBetter" zu machen --> Wenn dich das genauer interessiert schau mal hier: "Newsletter - geht das auch NewsBetter?"

Mein Update im Juli - schon mit den ersten Anregungen aus dem Kurs
  • Klamotten im Kleiderschrank analysieren, ausmisten, Outfits zusammenstellen, Farbe und Stil prüfen mit "Kleiderschrank-Chaos Ade!" von Regina Diez

Neues Lieblingsteil - inspiriert von einem Fleck der nicht mehr rausging...und den man jetzt gar nicht mehr sieht :)
  • Herausfinden, wie ich LinkedIn als Kanal für mich besser nutzen kann mit "Grow your Vibe" von Elena Bostan

Auch hier ist jetzt alles sauber strukturiert!
  • an einer für mich stimmigen Morgenroutine experimentieren mit Claudia Homberg. Fest steht, dass ich wirklich etwas brauche, das mich und meinen Kreislauf in Schwung bringt, wenn ich nicht weiterhin Mrs. Snooze bleiben will.

Ich hab gemerkt, dass ich unbedingt eine aktive Routine brauche und liebe die Yoga-Videos von Adriene

➼ "Inside and outside the Box"


Genau darum ging es in Modul 3 meiner Trainerweiterbildung und hier fasse ich unsere Lerninhalte zusammen und versuche die Frage zu beantworten, warum ich es so wichtig finde Methoden als trainer auch am eigenen Leib zu erfahren.


--(Fotos gibts weiter unten)--


🏔 Trainieren in alternativen Umgebungen 🏔


Wunderschön über Garmisch-Patenkirschen gelegen liegt das Kreuzeckhaus und hier zu trainieren macht das Erlebnis gleich auf drei Arten alternativ:

  • Die Anreise: unser erster Trainingstag beginnt mit drei schweißtreibenden Stunden bergauf und wird mit einer großartigen Aussicht belohnt.

  • Die Umgebung: beim ersten Kaffe, in der Pause, sogar aus dem Trainingsraum kann man das Bergpanorama genießen und das ist schon was besonderes!

  • Die Möglichkeiten: natürlich klettert man nicht auf den Berg um dann dort den Tag komplett im Seminarraum zu verbringen, sondern um "raus" zu kommen. Und das bringt uns zum nächsten Punkt:


🧗🏻‍♀️„High Impact“ Trainingsmethoden zum Erlebbarmachen von Theorie in der Praxis 🧗🏻‍♀️


Unser zweiter Trainingstag beginnt harmlos damit ein Holzei an mehreren Schnüren hängend als Team von A nach B zu bringen und endet mit 30 Meter abseilen an der Felswand - das ist mal ne Spannungskurve!

Und gleichzeitig ist auch das kein Selbstzweck, denn "The excercise is always just the excuse for the debrief". Es geht natürlich darum zu erfahren welche Übungen wozu dienen, wie anmoderiert und durchgeführt werden können und wo die Möglichkeiten und Grenzen sind - z.B. auch zeitlich oder im Bezug auf die Gruppengröße.

👥 Erkennen, Verändern und Nutzen von Gruppendynamiken 👥

Selbstverständlich gibt es nach jeder Übung ein Debriefing. In Führungs-, Konfliktmanagement- oder Kommunikationstraining wird das mit dem jeweiligen Schwerpunkt geführt. Wir begeben uns zusätzlich noch regelmäßig auf die Meta-Ebene und sehen uns die Übung, den Tag und das Modul aus der Trainerperspektive an:

  • Was passiert da mit der Gruppe?

  • Was ist meine Rolle und Aufgabe als Trainer*in bezüglich der Gruppendynamik?

  • Was ist hilfreich und nützlich?

  • Was ist zwar unangenehm aber lehrreich?

🤬🥺 Umgang mit Ängsten, Konflikten oder Verweigerung 🥺🤐

Ängste? Konflikte? Verweigerung? Das klingt alles so groß, so krass, so als gäbe es das in einem "normalen Training nicht. Und genau das ist der Irrtum!

Ängste (z.B. bloßgestellt zu werden oder eine Aufgaben nicht gut zu lösen), Konflikte (zwischen Kolleg*innen, zwischen Schnittstellen, zwischen Team und Führungskraft, bei Zielkonflikten im Projekt) und Verweigerung (da wird die Selbstreflexion dann eben für ein SEEEHR wichtiges Telefonat genutzt) können in jedem Training und Workshop vorkommen, nur bleiben sie da meist unsichtbar und unangesprochen. Ein Training in einer anderen, extremen Umgebung verstärkt was da ist, denn wenn ich jemandem nicht genug vertraue um mich sichern zu lassen, dann sage ich das - hoffentlich!

Solche Trainings können natürlich in der Teamentwicklung genau dafür genutzt werden: - unterschwelliges sicht- und hörbar zu machen. Zusätzlich hat es uns als Trainer sehr geholfen an diesen etwas überhöhten (haha, ja, hoch war es) Situationen unsere Trainerrolle im Bezug darauf genau zu reflektieren

🧠 Einsatz von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen 🧠

Auch spannend und nützlich zu wissen:

  • Was geht in solchen Situationen denn eigentlich in unserem Kopf so ab?

  • Was genau passiert im Hirn und im Körper?

  • Welche Hormone und Botenstoffe wirken und wie kann ich das beeinflussen?


Danke Nathalie und Stefan für drei unglaublich abenteuerliche, inspirierende, motivierende Tage, die mir (unter anderem) gezeigt haben, dass es zwar nie um den Trainer geht, aber immer auf den Trainer ankommt.




Wenn du auf dem Laufenden sein willst was bei mir so passiert, welche neuen Projekte ich starte oder welche Trainings aktuell sind, dann trag dich gern in meine Update-Liste ein.


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